12.8.07

Nationalbibliothek und Nationalarchiv im Irak von Truppen belagert

In Iraks Hauptstadt Bagdad haben irakische Soldaten der Nationalgarde am 8. August 2007 Türen und Fenster der Nationalbibliothek und des Nationalarchivs (INLA) zerstört und das Dach des Gebäudes zwei Tage lang besetzt, wodurch dieses zum potenziellen Ziel für bewaffnete Angriffe geworden ist. Vier Jahre nach den verheerenden Bränden und Plünderungen im INLA beim Einmarsch US-amerikanischer Truppen in Bagdad ist die Einrichtung damit erneut in besonderem Maße bedroht gewesen. Hintergrund der Aktion, die zu einer Gefährdung historischer Dokumente des Irak geführt hat, soll der Schutz einer schiitischen Pilgerfahrt gewesen sein. Bereits in den Tagen und Wochen zuvor soll es aber nach Angaben des INLA-Direktors Dr. Saad Eskander zu unerlaubtem Eindringen von US-Militärpatrouillen in das Hauptgebäude der Nationalbibliothek gekommen sein.

Das gesamte Archiv befände sich in Gefahr, so wird Eskander in verschiedenen Medien zitiert. In internationalen Mailinglisten bittet der INLA-Direktor um Unterstützung:

"I would like to inform you that the unruly national guards are continuing their aggression against the INLA and its staff. This morning, (8 August), a group of Iraqi national guards has broken into the National Library and Archive's main building. By this action, the national guards have violated the instructions of the Council of Ministers, which clearly assert that Iraqi security and armed forces cannot enter any state-run institution without a prior approval of the government and the concerned authorities.
The national guards took their action without consulting or asking me; they simply entered the building by force. As the government declared 4-day curfew period, I was not able to go the INLA to be with the INLA's guards, who did not know what to do. Therefore, I talked to the commander of the national guards by phone, asking him politely to leave the building immediately. He refused to consider the idea of evacuating the building, claiming that he had orders from his superiors and the Americans to occupy the NILA. He justified his action by claiming that the national guards wanted to protect Shi'i visitors of the holy shrines of al-Kadhimiyah, which is 30 km away from the INLA!!
I would also like to draw your attention to the fact on Monday (6 August), a US military patrol entered the INLA's main building without my permission. The commander of the patrol interrogated the INLA's guards and ordered them to show their IDs. Please note, this was not the first time in which US patrols entered the INLA without my permission. In July, US soldiers entered the INLA three times. It seems clear to me that the actions of US soldiers' have encouraged Iraqi national guards to do the same, i.e. entering and then occupying the building by force.
By the way, US army units and the national guards have their own bases in the same old building of the Ministry of Defense, where they coordinate their security efforts. The old building of the Ministry of Defense is just opposite the INLA.
I contacted US authorities In Baghdad indirectly, hoping to stop the violations and the unlawful actions of both US soldiers and Iraqi national guards against the INLA and its staff. They showed no interest whatsoever.
As you and others are fully aware, my staff and I have spent a lot of time and efforts on the reconstruction of the INLA, after it was destroyed in mid-April 2003. The reckless actions of US Army and the Iraqi National Guards will put the INLA's staff and library and archival collections in real danger. I hold both US Army and the Iraqi National Guards responsible for all future material damages, cultural losses and human casualties.
I need your support and that of your colleagues I will ask some of my friends in Europe to support us whatever the means I will not cease my efforts to expose the wrong doings of the national guards and those who are behind them

As Ever
Saad Eskander"

Links:

Kontakt:
Iraqi National Library and Archives
Tel: 4141303-4141314
Fax: 4141810
info.nla@iraqnla.org
www.iraqnla.org/wpeng/index.php

Quelle: Ica-l mailing list, 8.8.2007; Troy McMullen (Bagdad), ABC-News, 10.8.2007; Arab
Monitor
, 11.8.2007

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30.6.07

Übersicht über Kleindenkmale in Leinfelden-Echterdingen

Um die in Leinfelden-Echterdingen zahlreich vorhandenen Kleindenkmale vor dem Vergessen zu bewahren, hat sich Jürgen Helmbrecht vom Stadtarchiv Leinfelden-Echterdingen dafür eingesetzt, dass sie jetzt katalogisiert werden. Bereits im Jahr 2001 hatte das Landesamt für Denkmalpflege gemeinsam mit dem Schwarzwaldverein, dem Schwäbischen Albverein sowie dem Schwäbischen Heimatbund damit begonnen, eine Dokumentation über Kleindenkmale in ganz Baden-Württemberg zu erstellen. Gemeinsam mit der für das Landesamt für Denkmalpflege in Stuttgart tätigen Kulturwissenschaftlerin Martina Blaschka sowie einer Reihe freiwilliger Helfer werden nun die Denkmale in Leinfelden-Echterdingen fotografiert, kartiert und tradiert. Zu den Kleindenkmälern zählen nicht nur Gedenk-, Sühne- und Steinkreuze, sondern auch Mark- und Meilensteine, Wegweiser, Ruhebänke, Brunnen, Inschriften und Symbole aus Stein, Holz und Metall. Kulturwissenschaftler definieren Kleindenkmale als kleine von Menschen geschaffene Gebilde, die freistehend und ortsfest sind, an eine Person oder eine Begebenheit erinnern oder einem bestimmten Zweck dienen. Alle Beteiligten hoffen, durch diese Aktion vielen Menschen wieder die Bedeutung der einzelnen Denkmale in Erinnerung zu rufen, um so dazu bei zu tragen, sie dauerhaft zu schützen und zu erhalten.

Kontakt:
Stadtarchiv Leinfelden-Echterdingen
Jürgen Helmbrecht M.A.
Schönaicher Sträßle 4
70771 Leinfelden-Echterdingen
Tel.: 0711 / 9975408
Fax: 0711 / 9975410
j.helmbrecht@le-mail.de

Quelle: Cornelia Nawrocki, Stuttgarter Wochenblatt, 28.6.2007

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20.6.07

Massenentsäuerung von Akten im Stadtarchiv Greven angelaufen

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Papier immer billiger und massenhaft hergestellt – leider auf Kosten der Qualität. Heute ist die Haltbarkeit dieser Papiere durch ihren Säuregehalt bedroht. Ein Problem, das im Stadtarchiv Greven – wie in vielen anderen Archiven auch – nun in Angriff genommen wird. Aufgrund einer Initiative des Landes NRW, das 70 Prozent der Kosten übernimmt, können in den nächsten Jahren zahlreiche historische Akten in einem speziellen Verfahren entsäuert werden.

Koordiniert wird die "Landesinitiative Substanzerhalt", an der viele Kommunalarchive teilnehmen, durch die Archivämter des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und des Rheinlands. Sie stellen das Fachpersonal für die Restaurierung.

"Die finanzielle Förderung des Landes setzt das Stadtarchiv auch in Zeiten der Haushaltssicherung in die Lage, erste Schritte zur Erhaltung der historischen Aktenbestände zu unternehmen", so Dr. Stefan Schröder vom Stadtarchiv, der den Arbeitsablauf in Greven umsetzt. Auch mit relativ bescheidenem finanziellen Aufwand sei so ein dauerhafter Nutzen zu erreichen. Fest steht aber auch, dass die kommunalen Archive im Land mehr Akten entsäuern lassen möchten als Mittel des Landes zur Verfügung stehen. "Wir wollen auch in den nächsten Jahren unser Stück vom Kuchen, auch wenn wir zur Zeit nur kleine Bisse machen können", so Schröder. Denn sonst bliebe in ein paar Jahrzehnten vom Kulturgut im Stadtarchiv nur ein Haufen zerbröseltes Papier übrig.

Nach einer ersten Sichtung im November 2006 wurden 120 historische Akten des Stadtarchivs im Februar 2007 zur Entsäuerung abgeholt und stehen nach Beendigung der Arbeiten nun wieder zur Benutzung im Stadtarchiv zur Verfügung. Das eigentliche Entsäuerungsverfahren selbst findet nach Vorarbeiten im LWL-Archivamt für Westfalen (Münster) in Brauweiler bei Köln statt. Im Verlauf des Arbeitsgangs werden unentgeltlich zusätzliche Serviceleistungen erbracht, die den Benutzern des Stadtarchivs nun direkt zu Gute kommen: "Die entsäuerten Einzelblätter wurden zusätzlich stabilisiert, schließlich handelt es sich in unserem Fall um besonders minderwertiges Papier aus den 1930er und 1940er Jahren," freut sich das Team des Stadtarchivs, und Archivarin Angelika Haves ergänzt: "Außerdem wurden die Seiten maschinell paginiert, das bedeutet, nicht nur die Einzelakte, sondern jede einzelne Seite ist nun eindeutig gekennzeichnet. Ein Service, den die Benutzer zu schätzen wissen."

Wie viele Akten in diesem Jahr und in den nächsten Jahren noch vor dem Zerfall gerettet werden können, ist auch abhängig von den Haushaltsberatungen des Rates. Das Stadtarchiv hofft dabei auf positive Signale.

Kontakt:
Stadtarchiv Greven
Rathausstr. 6
48268 Greven
Telefon: 02571/920-358 (-458)
Telefax: 02571/920-320
archiv@stadt-greven.de

Quelle: Stadt Greven, Pressemitteilung, 19.6.2007

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13.6.07

Projekt »Massenentsäuerung von Archivalien« läuft in Lemgo an

Das Schriftgut des 19. und 20. Jahrhunderts sieht so aus, wie man sich ältere Akten halt vorstellt. Doch Unterlagen aus dieser Zeit sind vom Zerfall und von der Zerstörung bedroht. Das betrifft das Schriftgut in Archiven und Bibliotheken gleichermaßen. Nicht nur haben diese Einrichtungen bekanntermaßen mit Schimmelbefall von Akten und Büchern zu kämpfen, die durch unsachgemäße Lagerung entstanden. Eine weitere Gefahr liegt in dem Beschreibstoff Papier selbst. Ab 1840/1850 änderte sich die Papierherstellung. Hochwertige Gewebefasern (Hadern) wurden durch Holzschliffanteile ersetzt und sauer geleimt. Mit der Zeit greift Säure die minderwertigen Papierbestandteile an, so dass am Ende das Papier zerfällt. Erst seit den 1980er Jahren wird säurefreies Papier industriell hergestellt. In allen Verwaltungen sollte ausschließlich dieses alterungsbeständige Papier verwendet werden, das der DIN/ISO-Norm 9706 entspricht.

Der Zerfall des säurehaltigen Papiers kann durch Entsäuerung gestoppt werden. Dabei wird die Säure im Papier neutralisiert und ein alkalischer Puffer eingebracht. Ein zuverlässiges Verfahren existiert bisher nur für die Entsäuerung einzelner Blätter. Das Verfahren ist allerdings aufwändig und teuer. Das Land Nordrhein-Westfalen will die kommunalen Archive bei dieser dringend erforderlichen Bestandserhaltungsmaßnahme unterstützen und stellt in den nächsten fünf Jahren eine Million Euro pro Haushaltsjahr dafür zur Verfügung. Das Land trägt 70 %, jede Kommune 30 % der entstehenden Kosten.

Die betroffenen Bestände des Stadtarchivs Lemgo
Der schleichenden Zerstörung ist auch das Schriftgut des Stadtarchivs Lemgo ausgesetzt. In den nächsten Tagen werden die Akten des Stadtarchivs Lemgo vom LWL-Archivamt für Westfalen (Münster) für die Bestandserhaltungsmaßnahme abgeholt.

Aus dem A-Bestand mit der Laufzeit bis 1930 wurden daher alle ungebundenen Akten ab 1850 ermittelt. Der B-Bestand des Stadtarchivs (Akten mit der Laufzeit 1930-1969) ist komplett vom Säurefraß betroffen, zudem ein großer Teil des C-Bestandes und D-Bestandes (Akten und Protokolle seit 1969). Doch sind diese Bestände gebunden - mit Fadenheftung oder gelumbeckt. Dr. Anikó Szabó, Leiterin des Lemgoer Stadtarchivs: „Ich bedauere, dass die gebundenen Aktenbestände noch unberücksichtigt bleiben müssen, bis dafür ein gesichertes Entsäuerungsverfahren entwickelt ist.“

Vorerst zurückgestellt wurden zudem die Sammlungen und die Nachlässe. Benutzer können sich der auf Homepage des Stadtarchivs Lemgo informieren, welche Akten dieser Erhaltungsmaßnahme unterzogen werden und deshalb nicht zugänglich sind. Es ist eine Datei abrufbar, die die Aktentitel und Signaturen aufführt.

Kontakt:
Stadtarchiv Lemgo
Dr. Anikó Szabó
Süsterhaus
Rampendal 20a
32657 Lemgo
Tel. 0 52 61 / 21 34 13
Fax 0 52 61 / 2 13 1 61
stadtarchiv(at)lemgo.de

Quelle: Pressemitteilung der Alten Hansestadt Lemgo vom 12.6.2007

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9.5.07

Leiter des Dombauarchivs Köln in Ruhestand verabschiedet

Dr. Rolf Lauer, seit 1975 Leiter des Dombauarchivs Köln, wurde Anfang Mai 2007 in den Ruhestand verabschiedet. Ihm zu Ehren fand am 4. und 5. Mai 2007 ein Fachkolloquium zum Thema „Der Kölner Dom und was damit zusammenhängt“ statt. Zu den großen Verdiensten von Dr. Lauer gehört die Neuordnung des Archivs. Der gesamte Aktenbestand bis zum Jahr 2000 wurde geordnet und inventarisiert. Zudem wurden die Bestände des rekonstruierten Planarchivs ab 1900 eingearbeitet und mikroverfilmt. Das Dombauarchiv ist Teil der Kölner Dombauverwaltung. Träger ist seit 1945 das Metropolitankapitel der Hohen Domkirche zu Köln. Der Archivbestand vom Baubeginn des Kölner Domes 1248 bis 1794 wurde nach Paris verschleppt und ist seither verschollen. Lediglich einige mittelalterliche Bauzeichnungen, darunter der große mittelalterliche Fassadenplan, gelangten im 19. Jahrhundert zurück. Das Dombauarchiv hat die Aufgabe, die Erhaltungs- und Restaurierungsarbeiten an der Architektur und der künstlerischen Ausstattung des Domes wissenschaftlich vorzubereiten und zu begleiten. Daneben betreibt das Archiv die Erforschung der Geschichte, Kunstgeschichte, Archäologie und Liturgiegeschichte des Domes und seiner Ausstattung und fördert Forschungsarbeiten zu diesen Bereichen. Das Dombauarchiv, zu dem das Aktenarchiv, das Fotoarchiv, das Planarchiv, die Bibliothek, die Modellkammer und eine Kunstsammlung gehören, umfasst ca. 20 000 Pläne und Zeichnungen zu Bau und Ausstattung des Kölner Domes vom Mittelalter bis zur Gegenwart, sämtliche Akten zum Dombau seit 1833, ca. 30 000 Fotos, darunter kostbare und seltene Fotografien des 19. Jahrhunderts, und eine Spezialbibliothek. Hinzu kommt eine Sammlung von Gemälden, Grafiken und kunstgewerblichen Objekten. Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner verwies außerdem auf die Verdienste Dr. Lauers bei der Konzeption der neuen Domschatzkammer und als Schriftleiter des "Kölner Domblattes", dem wissenschaftlichen Jahrbuch des Zentral-Dombau-Vereins. Nachfolger von Dr. Rolf Lauer wird sein langjähriger Mitarbeiter Dr. Klaus Hardering, der betont, dass ihm sein Vorgänger ein bestens geordnetes Archiv übergibt.

Kontakt:
Dombauarchiv Köln
Roncalliplatz 2
50667 Köln
Tel.: 0221 / 17940 - 300 oder - 320
Fax: 0221 / 17940 - 399
info@dombauarchiv-koeln.de

Quelle: Carl Dietmar, Kölner Stadtanzeiger, 2.5.2007

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3.5.07

Gemeindearchivalien kehren nach Selbitz zurück

Die oberfränkische Stadt Selbitz verfügt seit Mitte 2006 endlich über ein Stadtarchiv. Aufgebaut wurde es in jahrelanger mühsamer Arbeit durch die beiden Archivpfleger Paul Haueis und Siegfried Geiser. Dass sich ihre ehrenamtliche Tätigkeit gelohnt hat, zeigen die ständig wachsenden Benutzerzahlen im Archiv. Nachdem durch die Bereitstellung einer ausbaufähigen Wohnung im Rathaus die räumlichen Voraussetzungen für die sachgemäße Unterbringung der seit 1910 im Staatsarchiv Bamberg ausgelagerten Archivalien geschaffen wurden, bestanden keine konservatorischen Bedenken mehr gegen deren Rückgabe. Die am 13. Juni 1910 von der damaligen Marktgemeinde Selbitz dem Kreisarchiv (heute Staatsarchiv) Bamberg übergebenen Gemeindearchivalien - damals waren die Gemeinden angehalten worden, ihre Gemeindearchivalien zu hinterlegen - wurden nun in die Verantwortung der Stadt zurückgegeben. Dr. Klaus Rupprecht, stellvertretender Leiter des Staatsarchivs Bamberg, hat das wertvolle Archivgut in 15 Kartons nach Selbitz zurückgebracht. Er hob hervor, dass das Staatsarchiv immer nur als Depot gedient habe, während die Stadt Selbitz immer Eigentümerin der Unterlagen geblieben sei. Dr. Rupprecht hatte auch Kopien des handschriftlich angefertigten Abgabeverzeichnisses der unter Eigentumsvorbehalt hinterlegten 454 Urkunden, Akten und Unterlagen des Rechnungswesens als Beweis dabei.

Kontakt:
Stadtarchiv Selbitz (Oberfranken)
Rathaus
95152 Selbitz
Tel.: 09280 / 600

Quelle: Frankenpost online, 14.4.2007

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24.4.07

Archiv des Rhein-Sieg-Kreises nimmt teil an der Bestandserhaltungsinitiative des Landes NRW

Im Archiv des Rhein-Sieg-Kreises lagern zwischen 2.000 und 3.000 laufende Meter Akten. Ein großer Teil davon ist vom Papierzerfall bedroht. Mit ihnen ginge ein Stück Kreisgeschichte und damit ein Stück unseres kulturellen Erbes für immer verloren. Um dieses zu verhindern, beteiligt sich das Kreisarchiv an der Bestandserhaltungsinitiative (BEIN) des Landes Nordrhein-Westfalen. Landrat Frithjof Kühn stellte gemeinsam mit der Kreisarchivarin Dr. Claudia Arndt und der Restauratorin Tina Löhr das Projekt im Rhein-Sieg-Kreis vor. Die Landesregierung NRW stellt in ihrer Initiative für archivische Bestandserhaltung, vor allem für den Kampf gegen den Säurefraß bei Papier, eine Million Euro pro Jahr sowie zusätzliches Personal zur Verfügung. Das Kooperationsprojekt mit den Landschaftsverbänden ist zunächst auf fünf Jahre angelegt. Für die Vor- und Nachbereitung sowie für den Transport des Archivgutes werden insgesamt 100 Stellen aus der Arbeitsverwaltung zur Verfügung gestellt. 70 Prozent der Kosten für die Massenentsäuerung übernimmt das Land NRW, die übrigen 30 Prozent teilen sich die Landschaftsverbände und die jeweiligen Auftraggeber. Der Rhein-Sieg-Kreis hat für den Start des Projektes, welches durch den Kulturausschuss des Kreises ausdrücklich begrüßt wurde, zunächst 5. 000 Euro im Etat des Kreisarchivs vorgesehen.

Seit der industriellen Fertigung von Papier aus der Zellulose von Holz, seit 1850, sind Substanzen wie Alaun und Lignin Bestandteile des Papiers. Diese bilden im Verlauf von Jahrzehnten und Jahrhunderten Säuren, welche die Zellulosemolekühle des Papiers allmählich zerstören. Das Papier vergilbt zunächst, wird braun und spröde. Bei Berührung zerfällt es. Eine Methode diesen Säurefraß zu verlangsamen, beziehungsweise zu stoppen, ist das Entsäuern des Papiers. Dabei werden die Säuren und säurebildenden Stoffe im Papier entfernt oder neutralisiert und alkalische Reserven eingebracht, um eine Neubildung von Säuren oder deren Eindringen von außen zu verhindern. Die Lebensdauer des Papiers kann durch dieses Verfahren um das drei bis fünffache verlängert werden. Die Entsäuerung eines einzigen Blattes kostet 20 Cent.

Eine Logistikgruppe unter der Federführung des Landesarchivs und der Landschaftsverbände übernimmt die zentrale Organisation des Projektes. Die Entsäuerung selbst wird durch die Firma Neschen AG zentral in Brauweiler ausgeführt. Für die vorbereitenden Arbeiten wurden im Rheinland fünf Schwerpunktarchive als Unterzentren ausgewählt, zu denen auch das Archiv des Rhein-Sieg-Kreises gehört. Das Archiv des Rhein-Sieg-Kreises ist das einzige beteiligte Kreisarchiv im Rheinland und nimmt so eine gewisse Vorreiterposition in der rheinischen Archivlandschaft ein.

In Siegburg haben Anfang Januar 2007 fünf ABM Kräfte mit den vorbereitenden Arbeiten begonnen. Die Schriftstücke müssen gesichtet und ihr Zustand beurteilt werden, dann müssen sämtliche Metallteile entfernt und die einzelnen Blätter sorgfältig geglättet werden. Unterstützt und fachlich beraten werden die Hilfskräfte von der Restauratorin Tina Löhr aus Köln. „An diesem Projekt können sich alle kommunalen Archive beteiligen“, betont Kreisarchivarin Dr. Claudia Arndt ausdrücklich, „sowohl die Restauratorin Tina Löhr als auch die Hilfskräfte und die Einrichtungen des Kreisarchivs können zum Beispiel von den Gemeinde- und Stadtarchiven in Anspruch genommen werden.“ „Durch die Initiative des Landes ist es nunmehr möglich, für einen relativ geringen finanziellen Aufwand unsere vom Säurezerfall bedrohten Aktenbestände restaurieren zu lassen und damit zu retten“, sagte Landrat Frithjof Kühn, „Denn Akten, die nicht rechtzeitig entsäuert werden, werden der Nachwelt verloren gehen und mit ihnen – sofern es Akten aus unserem Archiv sind – ein Stück Kreisgeschichte und ein Stück unseres kulturellen Erbes. Als Menschen mit kulturellem Bewusstsein sollten wir unseren Beitrag leisten, dies zu verhindern.“

Kontakt:
Archiv und Wiss. Bibliothek des Rhein-Sieg-Kreises
Kaiser-Wilhelm-Platz 1 (Kreishaus)
53721 Siegburg
Tel.: 02241 / 13 - 2567
Fax: 02241 / 13 - 3271
archiv@rhein-sieg-kreis.de

Quelle: Pressemeldung Rhein-Sieg-Kreis, 23.4.2007

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21.4.07

Einbandfragmente in kirchlichen Archiven aus Kurhessen-Waldeck

„Wir haben elf, davon zwei aus dem 9. Jahrhundert und eines mit sehr deftigen pharmazeutischen Rezepten gegen die unterschiedlichsten Krankheiten“. – „Unsere Kirchengemeinde hat zwei hebräische, die zusammen ein Blatt eines bisher unbekannten Esther-Kommentars ergeben.“ Die Rede ist von Einbandfragmenten, die durch die vorliegende Publikation wieder in das Bewusstsein der Pfarrer, Pfarrerinnen und Gemeindeglieder gerückt sind. Die Kirchengemeinden - hier im Gespräch Bad Sooden-Allendorf und Neuengronau - sind stolz, Eigentümer solcher Schätze zu sein. In Rengershausen etwa wurde im Silvestergottesdienst, der zum 900-jährigen Ortsjubiläum 2007 übergeleitet hat ein liturgisches Fragment aus dem 12. Jahrhundert präsentiert, „fast so alt wie der Ort selbst“. Das Fragment ist Einband des ältesten Kirchenbuches Rengershausen von 1568.

Abb: Der Einband der Rechnung von 1641 aus Allendorf enthält medizinisch-pharmazeutische Rezepte gegen verschiedene Krankheiten. Die Rezepte wurden im 13./14. Jahrhundert aufgeschrieben. Dieser Text war bisher unbekannt.

Der Katalog bietet Abbildung und Beschreibung jedes einzelnen Fragmentes. Einleitung und Register führen in die ungewöhnlich spannende Materie ein und möchten im Umgang mit diesem einmaligem Kulturgut, das am besten als Depositum im Landeskirchlichen Archiv Kassel lagert, sensibilisieren: Warum wurden mittelalterliche Handschriften im 16. und 17. Jahrhundert zu Einbänden recycelt? Was haben Buchdruck und Reformation damit zu tun? Woher kommen die Handschriften? Welche Rolle spielten die Klöster Fulda und Hersfeld? Was ist ein Missale, was ein Brevier?

Ziel des Projektes ist es, alle mittelalterlichen Handschriften- und Inkunabelfragmente in Pfarrarchiven und anderen Archiven der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck zu erfassen, zeitlich und inhaltlich zu bestimmen und digital abzubilden. Um diese Absicht angemessen umsetzen zu können, konnte der Leiter der Handschriftenabteilung der Universitätsbibliothek Kassel, Dr. Konrad Wiedemann, im Rahmen einer großzügig gehandhabten Amtshilfe zur Mitarbeit gewonnen werden. Zum anderen war Ralf Gerstheimer bereit, die Fragmente ehrenamtlich zu digitalisieren. Erschließung wie auch Digitalisierung fanden nach Standards der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) statt.

Das Projekt begann im September 2003 mit einer Umfrage des Landeskirchlichen Archivs Kassel in allen Kirchengemeinden und anderen kirchlichen Einrichtungen, ob sie im Besitz mittelalterlicher Einbandfragmente sind. Die Auswertung von 735 verschickten Fragebögen ergab, dass in 35 Pfarrarchiven derartige Fragmente vorhanden sein mussten. Inzwischen liegen 178 Fragmente aus 55 kirchlichen Archiven vor. Sie bilden die Basis für vorliegende Publikation. Bekannt ist auch die Existenz von über 300 weiteren Fragmenten kirchlicher Provenienz, die seit knapp 100 Jahren als Deposita im Staatsarchiv Marburg liegen und in einem nächsten Schritt erschlossen und digitalisiert werden. Es ist davon auszugehen, dass zahlreiche weitere Fragmente in den Pfarrarchiven vor Ort darauf warten, aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt und an das Licht der Öffentlichkeit geholt zu werden. Am Ende des Projekts wird eine Datenbank mit allen Fragmenten verfügbar sein.

Info:
Konrad Wiedemann, Bettina Wischhöfer: Einbandfragmente in kirchlichen Archiven aus Kurhessen-Waldeck (Schriften und Medien des Landeskirchlichen Archivs Kassel 21), Kassel 2007, ISBN 978-3-939017-02-7, 195 Seiten, 24,90 €.

Zu beziehen über das Landeskirchliche Archiv Kassel, E-Mail: archiv@ekkw.de.

Abb.: Der Einband der [Gottes]kastenrechnung von 1592 aus Hersfeld enthält Texte eines Missale. Der liturgische Text wurde um 1400 aufgeschrieben und mit bewohnten Knospen-Fleuronné-Initialen (Fabelfiguren) und Cadellen mit Drolerien verziert.

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20.4.07

Literarische Schätze schlummern in Halberstädter Archiven

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft lässt wertvolle mittelalterliche Handschriften aus Halberstadt aufarbeiten (siehe auch den Bericht vom 7.7.2006). Die unter dem Namen Halberstädter Gymnasialbibliothek bekannten 79 Schriften, von denen derzeit 40 im Domschatz lagern und 39 im Stadtarchiv, sollen zusammengeführt und katalogisiert werden. Es handelt sich um die erste umfassende wissenschaftliche Aufarbeitung der Schriften.

Abb.: Handschriften der Gymnasialbibliothek, Sig M 107, Missale, pars hiemalis, 15. Jh.

Viele der 39 mittelalterlichen Archiv-Handschriften waren wegen der Kriegswirren in Russland und Georgien ausgelagert und kamen erst zwischen 1993 und 2004 nach Halberstadt zurück. Dagegen blieb der Bestand des Domschatzes komplett erhalten. "Die Förderung durch die Forschungsgemeinschaft dokumentiert den wissenschaftlichen und kulturhistorischen Wert der Handschriften", erklärte Gabriele Bremer, zuständig für das Historische Archiv der Stadt Halberstadt. Als Partner der wissenschaftlichen Bearbeitung konnte die renommierte Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel gewonnen werden.

Wie kam es zu diesem Antrag:Literarische Schätze schlummern in Halberstädter Archiven. Viele davon sind der Öffentlichkeit kaum bekannt und waren bislang selten oder gar nicht zu sehen. Nun rücken sie durch wissenschaftliche Bearbeitung ins Rampenlicht. "Es ist kaum verwunderlich, dass Halberstadt mit seiner langen Geschichte als Bischofssitz eine Fülle von außergewöhnlichen Archivalien besitzt". Nicht nur im Historischen Archiv der Stadt – ein erster Stadtschreiber wurde schon 1309 erwähnt – auch im Domschatz befinden sich neben den Dingen, die in der Schatzkammer zu sehen sind, sehr alte, bis in karolingische Zeit zurückreichende Schriftstücke. Auf Initiative von Professor Aliza Cohen-Mushlin von der Universität Jerusalem wurde ein gemeinsamer Förderantrag von der Stadt, dem Evangelischen Kirchspiel Halberstadt, der Domschatzverwaltung sowie der Stiftung Dome und Schlösser Sachsen-Anhalt an die Deutsche Forschungsgemeinschaft zur wissenschaftlichen Bearbeitung dieser Sammlung gestellt", sagt Gabriele Bremer vom Historischen Archiv.

"Die Förderung wurde vor kurzem bewilligt. Zunächst steht Geld für die kommenden drei Jahre zur Verfügung", freut sich Dr. Helmar Härtel von der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbütttel. Diese renommierte Literaturstätte konnte als Partner gewonnen werden. "Eine der wenigen Einrichtungen, an der die wissenschaftliche Bearbeitung solcher Archivalien vorgenommen werden kann", berichtet Schulze. Dass der Bestand an mittelalterlichen Handschriften bisher nicht im Blickpunkt des öffentlichen Interesses stehen konnte, hat mehrere Gründe. Zum einen befanden sich viele der literarischen Zeitzeugen nicht in Halberstadt. Zum anderen mangelte es an einer kompetenten und anerkannten Fürsprecherin wie Frau Professor Cohen-Mushlin.
Rückkehr in die Domstadt Im Zuge der Rückgabe von Schriften durch die Sowjetunion beziehungsweise Russland – dort lagerten viele Bestände seit Ende des Zweiten Weltkrieges – gelangten zwischen 1993 und 2004 über 800 Bücher und andere Schriftstücke zurück in die Domstadt. "Darunter befinden sich 79 Handschriften, die dem Stadtarchiv und der Domschatzverwaltung gehören", sagt Domkustus Jörg Richter. Er informierte im Rahmen eines Pressegespräches über die Geschichte der wertvollen Gymnasialbibliotheksbestände und was davon wieder in Halberstadt vorhanden ist.

Im Rahmen von mehreren, im offiziellen Sprachgebrauch "als Rückführung kriegsbedingter Auslagerungen" bezeichneten Rückgaben, konnten sich das Stadtarchiv, der Domschatz und das Gleimhaus in den letzten Jahren über die Komplettierung ihrer Bibliotheks- und Archivbestände freuen. "Am interessantesten sind die zurückgekehrten mittelalterlichen Handschriften der Halberstädter Gymnasialbibliothek", schätzt Richter ein.

Diese Dokumente legen Zeugnis ab über mittelalterliche geistliche Institutionen. Es sind im wesentlichen Schriften theologischer Literaten seit Beginn des 9. Jahrhunderts, Einzelstücke aus Klöstern der Dominikaner und Franziskaner, aus dem Stift Hamersleben und dem Kloster Huysburg. "Auch Buchmalereien aus dem 13. Jahrhundert gehören dazu. Die jüngsten Schriften stammen von Halberstädter Domherren aus dem 18. Jahrhundert", erläutert Richter. Natürlich bedürfen die Jahrhunderte alten Handschriften eines besonderen Schutzes, der längere Präsentationen nicht gestattet und sie somit nur gelegentlich zugänglich macht. Ein weiterer Grund, warum die Schriften kaum ausgestellt wurden, war bislang die fehlende wissenschaftliche Bearbeitung und damit deren inhaltliche Erschließung. Die Schriften sind so kaum mehr als bloße Schaustücke. Ihre inhaltliche Erschließung für Experten und die Öffentlichkeit kann nun beginnen.

Kontakt:
Historisches Archiv der Stadt Halberstadt
Domplatz 31
38820 Halberstadt
Tel. 03941/551421
Fax: 03941/ 551429
bremer@halberstadt.de

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8.3.07

CFP: Workshop Kirchlicher Kulturgüterschutz

Im Rahmen des 12. Internationalen Kongresses "Kulturelles Erbe und Neue Technologien", der vom 5. bis zum 7. November 2007 in Wien stattfinden wird, wird u.a. auch der Workshop "Kirchlicher Kulturgüterschutz - Archive, Archivalien, Archivwissenschaft" durchgeführt (5.11.2007, Wien, Rathaus).

Call for Papers

Die Kirchen und ihre Einrichtungen gehören zu den ältesten und bedeutendsten Archivhaltern. Die in kirchlichen Archiven verwahrten Archivalien stellen den kirchlichen Kulturgüterschutz vor besondere Herausforderungen. Welche das sind und wie tragfähige Zukunftskonzepte im kirchlichen Archivbereich aussehen könnten, damit befasst sich der Workshop unter drei Aspekten:

1.) Archive
Die Situation von Archiven hängt stets eng zusammen mit den personellen und finanziellen Rahmenbedingungen. Welche Rolle spielt ein guter Kontakt mit den Entscheidungsträgern auf Bistums- und Ordensebene etwa im Zusammenhang mit Baumaßnahmen im Archiv? Wie steht es um das Bewusstsein der gesamten Organisation für das Archiv und wie wird das Archiv intern wahrgenommen? Wie geht man im kirchlichen Archivwesen mit Strukturen um, die Landes- und Staatsgrenzen überschreiten? Wie steht es mit der Zentralisierung von kleineren Archiven, mit dem Verbleib von Archiven aufgegebener Ordensniederlassungen?

2.) Archivalien
Die Vielfalt der Herausforderungen hat in den letzten Jahrzehnten mit der steigenden Vielfalt an Archivmaterialien, an Schreib- und Beschreibstoffen und nicht zuletzt durch die Neuen Medien neue Dimensionen erreicht. Lösungen etwa für minderwertiges Papier und aggressive Toner müssen gefunden werden. Wie können kirchliche Archive, die häufig in historischen Räumen untergebracht sind und selten Infrastrukturen wie Restaurierwerkstätten zur Verfügung haben, den Herausforderungen von Bestandserhaltung und Konservierung gerecht werden? Wie geht man im kirchlichen Archivbereich mit Fragen der professionellen Erschließung (Stichwort Archivinformationssysteme) und der immer stärker geforderten Zugänglichkeit von Digitalisaten im Internet um? Welche Wege sollen im kirchlichen Archivwesen in Fragen der Langzeitarchivierung besonders digitaler Dokumente beschritten werden?

3.) Archivwissenschaften
Kernaufgaben archivwissenschaftlicher Tätigkeit sind Bestands- und Überlieferungsbildung sowie Erschließung. Welchen Stellenwert haben die Archivwissenschaften heute im kirchlichen Archivbereich? Gibt es ein besonderes Leitbild für die kirchliche Archivarin / den kirchlichen Archivar?

Pro Vortrag sind 20 Minuten Referat vorgesehen. Bitte senden Sie uns ein Abstract (200-300 Worte) bis spätestens 31. Mai 2007 an folgende Adresse: kongrarchae@m07.magwien.gv.at.

Die Veranstalter ersuchen, auf der Homepage http://www.stadtarchaeologie.at die Anmeldung zum Workshop vorzunehmen (Workshop 5 "Kirchlicher Kulturgüterschutz"). Die Veranstalter werden sich darum bemühen, dass den Vortragenden die Tagungsgebühren zumindest teilweise erstattet werden können. Ergänzend zum Workshop am 5. November 2007 werden für Sonntag Nachmittag (4.11.) und Dienstag Vormittag (6.11.) Exkursionen geplant. Details werden rechtzeitig bekannt gegeben.

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