31.7.07

Die Bedeutung des Zwischenarchivs für Steinfurt

Im Keller des Rathauses von Steinfurt befindet sich seit mehr als dreißig Jahren das Zwischenarchiv, in dem rund 1.000 Meter Akten untergebracht sind. Alles was in der laufenden Verwaltung nicht mehr gebraucht wird, landet hier und wird von Reinhard Begmann in rostfreien Ringschlaufen abgeheftet und in Kartons verpackt. Je nach Aufbewahrungsfrist lagern diese dann hier zwischen 5 und 30 Jahren. Erst danach entscheidet Stadtarchivar Dr. Ralf Klötzer, ob die Akten entsorgt oder für immer aufbewahrt werden sollen. Jedoch nur ca. zehn Prozent der dort verwahrten Akten erweisen sich als historisch wertvoll und werden ins eigentliche Stadtarchiv, gelegen im Stadtteil Burgsteinfurt, gebracht und dort aufbewahrt. Zu den interessanten und wichtigen Unterlagen gehören unter anderem Bauakten oder auch die Akten über die Bürgermeister. Die Akten, die im Zwischenarchiv lagern, werden nur intern an die einzelnen Fachämter ausgeliehen. Die Öffentlichkeit hat keinen Zugang zum Rathausarchiv. In den eineinhalb Jahren seiner Tätigkeit in Steinfurt hat sich Dr. Ralf Klötzer schon einen guten Überblick über die Stadtgeschichte verschafft, insbesondere über herrschende Spannungen, aber auch freundschaftliche Beziehungen zwischen den beiden Stadtteilen Borghorst und Burgsteinfurt, die bereits im Jahre 1975 zur Stadt Steinfurt zusammengeschlossen wurden. Sein Ziel ist es, durch Vorträge, Ausstellungen und Aufsätze, die sich mit der Problematik der zweigeteilten Stadt auseinandersetzen, dazu beizutragen, die Konflikte zu verringern und stattdessen ein überwiegend freundschaftliches Miteinander zu erreichen.

Kontakt:
Stadtarchiv Steinfurt
An der hohen Schule 13
48565 Steinfurt
Tel.: 02551 / 919 - 742
Fax: 02551 / 919 - 743
kloetzer@stadt-steinfurt.de

Quelle: Axel Roll, Westfälische Nachrichten, 19.7.2007; Axel Roll, Westfälische Nachrichten, 19.7.2007

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25.6.07

Das architektonische Werk der Architekten Fritz Schupp und Martin Kremmer

Als das Bergbau-Archiv Bochum im Jahr 2002 den zeichnerischen Nachlass der Architektengemeinschaft Fritz Schupp und Martin Kremmer übernahm, war allen Beteiligten bewusst, dass es sich dabei um eine große Aufgabe handelte. Groß zunächst aus archivischer Sicht, denn in den seinerzeit unerschlossenen 308 überlieferten Planmappen befanden sich, wie man heute weiß, nicht weniger als 17.570 Architekturzeichnungen unterschiedlichster Formate und Ausführungen. Groß war und ist aber auch die wissenschaftliche Bedeutung des zeichnerischen Nachlasses der beiden wohl bedeutendsten deutschen Architekten für den Bergbau im 20. Jahrhundert. Dies umso mehr, als sich eine Überlieferung der Korrespondenzen, Verträge und sonstigen Schriften des Architekturbüros nicht erhalten hat.

Das Ziel, den sehr umfangreichen Bestand in absehbarer Zeit in eine sachgerechte Lagerung zu überführen, archivfachlich zu erschließen, nach modernen Gesichtspunkten zugänglich zu machen und zugleich auch selbst wissenschaftlich zu erforschen, waren die Inhalte eines in 2003 formulierten Projektantrages. Dieser wurde seitens der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung 2004 für eine Laufzeit von drei Jahren genehmigt. Für das Vorhaben ist das Deutsche Bergbau-Museum Bochum (DBM) verantwortlich. Von Beginn an wurden die archivfachlichen und wissenschaftlichen Arbeiten in aktuelle fachliche Diskurse eingebettet. Dabei wurde immer wieder deutlich, dass es für den archivischen Umgang mit einem solchen Planbestand keine Standardlösungen gibt, die gleichsam "aus der Schublade" gezogen und angewandt werden können.

Diese Erkenntnis und das Streben nach wissenschaftlichem Austausch gaben den Anlass zur Veranstaltung eines eintägigen Symposions am 26. April 2006 im DBM, dessen Beiträge hier publiziert werden. Vorliegender Tagungsband eröffnet die Publikationsreihe zum Erschließungsprojekt des zeichnerischen Nachlasses der Architektengemeinschaft Schupp/Kremmer, die auf drei Bände angelegt ist.

Info:
Farrenkopf, Michael (Bearb.): Vom Entwurf zum Depositum. Über den wissenschaftlichen Umgang mit dem zeichnerischen Nachlass der Industrie (= Das architektonische Werk der Architekten Fritz Schupp und Martin Kremmer, Bd. 1), Bochum 2007, Bestellnummer: DBM 154, ISBN 10: 3-937203-31-1, ISBN 13: 978-3-937203-31-7, 19,90 EUR

Kontakt:
Dr. Michael Farrenkopf
Deutsches Bergbau-Museum Bochum
Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum
(0234) 58 77 -154
(0234) 58 77 -111
michael.farrenkopf@bergbaumuseum.de
www.bergbaumuseum.de

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24.6.07

Archivdepot Suhl für Besucher geöffnet

Obwohl das Meininger Staatsarchiv am 17. Juni 2007 bereits zum achten Mal die Türen in seiner Suhler Außenstelle (Archivdepot Suhl) für interessierte Besucher öffnete, herrschte wie all die Jahre zuvor ein großer Andrang, um einen Blick in das Innere des düsteren Gebäudes zu werfen .Das Thüringische Staatsarchiv Meiningen nimmt mit dieser Veranstaltung seine mit der Übernahme des Objektes im Jahr 1990 auferlegte Verantwortung für die historische Darstellung der Geschichte des Hauses wahr. Die heutige Suhler Außenstelle des Thüringischen Staatsarchivs Meiningen wurde 1860 als preußisches Amtsgerichtsgefängnis eingerichtet. In den späten 30er Jahren nutzte die Gestapostelle Suhl dieses Gefängnis für die Unterbringung ihrer Untersuchungsgefangenen, darunter ab 1940 auch für verhaftete Zwangsarbeiter. Von 1945-1947 diente das Haus den sowjetischen Besatzern als Sammellager für den Transport von Internierten in das Speziallager 2, Buchenwald. Nach einer zwischenzeitlichen Nutzung als thüringisches Amtsgerichtsgefängnis übernahm die Bezirksverwaltung Suhl des MfS das Haus als bezirkliche Untersuchungshaftanstalt. Im Dezember 1989 wurde das Gefängnis auf Forderung des Suhler Bürgerkomitees geräumt und für die Aufbewahrung der Akten der aufgelösten Behörden des Bezirkes Suhl, darunter zunächst auch der MfS-Bezirksverwaltung Suhl konzipiert. Seit 1993 wird die ehemalige UHA vollends vom Thüringischen Staatsarchiv Meiningen betrieben, nachdem von 1990-1993 auch die Suhler Gauck-Behörde im Haus untergebracht war. Auf Druck des Bürgerkomitees zur Zeit der Wende wurden das MfS-Untersuchungsgefängnis aufgelöst und die Akten gesichert. Deren Aufarbeitung wird allerdings noch viele Jahre andauern. Denn in der Suhler Außenstelle der Birthler-Behörde lagern außer 700 Metern unbearbeiteter Akten auch noch ca. 300 Säcke mit Papierschnipseln. Viele Besucher nutzten an diesem Tag auch die Gelegenheit, Anträge auf Akteneinsicht zu stellen.

Insgesamt sind im ehemaligen Gefängnisgebäude über fünf Kilometer Akten vornehmlich der wirtschaftlichen Unternehmen und Banken Südthüringens vor 1945 sowie der zentralgeleiteten und bezirksgeleiteten Wirtschaft des Bezirkes Suhl aus der Zeit von 1945-1989 deponiert. Dieses Schriftgut wird von zahlreichen Nutzern zur Aufarbeitung der nationalen und regionalen Wirtschaftsgeschichte, aber auch zur Erledigung persönlicher Anliegen eingesehen. Seit 2003 wird der alle zwei Jahre stattfindende Tag der offenen Tür um einen “Historischen Buchhof“, einer Präsentation von historisch ausgerichteten Publikationen heimischer Verlage und Einrichtungen, erweitert. Neben dem Buchhof mit seinen Pavillons wurden den interessierten Besuchern auch eine Reihe anderer Angebote unterbreitet, wie sachkundige Führungen durch das Gebäude, die Präsentation historischer Bilder sowie die Vorführung von Dokumentarfilmen über die Region. Ergänzend dazu ist von Katrin Blacha als Band 20 der "kleinen Suhler Reihe" eine gekürzte Fassung ihrer Dokumentation „Das Suhler Stadtgefängnis 1860 bis 1989“ erschienen. Dr. Norbert Moczarski, Leiter des Thüringischen Staatsarchivs Meiningen, sagte bei der Präsentation jedoch, dass das Original-Manuskript sowohl im Meininger Staatsarchiv als auch im Suhler Archivdepot eingesehen werden kann.

Kontakt:
Thüringisches Staatsarchiv Meiningen
Archivdepot Suhl
Neundorfer Straße 10-12
98527 Suhl
Tel.: 0 36 81 / 75 73 - 0
Fax: 0 3681 / 75 73 - 33

Quelle: Dr. Norbert Moczarski, Aktuelles Thüringisches Staatsarchiv Meiningen; Heike Hüchtemann, Freies Wort, 19.6.2007

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21.6.07

Mannheimer Stadtarchiv übernimmt das Firmenarchiv von Bopp und Reuther

Im Rahmen einer Veranstaltung im Friedrich-Walter-Saal des Stadtarchivs - ISG Mannheim übernahm Oberbürgermeister Gerhard Widder für das Stadtarchiv das Firmenarchiv des Mannheimer Traditionsunternehmens Bopp & Reuther. Dr. Werner Rudershausen, Chefsyndikus und Generalbevollmächtigter der Industriewerke Karlsruhe Augsburg AG IWKA, seit 1990 Eigentümer von Bopp & Reuther, übergab dem Oberbürgermeister zusammen mit dem Firmenarchiv auch die Ölporträts der Familie Reuther, welche die Gemäldesammlung der Reiß-Engelhorn-Museen ergänzen werden.

Dipl.-Ing. Heinz Ullmer, in den neunziger Jahren Vorstandsvorsitzender von Bopp & Reuther, hatte im Jahr 2006 den Anstoß dazu gegeben, das Firmenarchiv der Stadt Mannheim zu übereignen. Mit großem persönlichem Engagement sichtete Heinz Ullmer in den vergangenen Monaten zusammen mit Stadtarchiv-Mitarbeiter Walter Spannagel, der den Anwesenden Einzelstücke aus dem Firmenarchiv präsentierte, und Dr. Christmut Präger, der im Stadtarchiv die erste Bearbeitung der Firmenunterlagen vornehmen wird, das gesamte Firmenarchiv und nahm eine erste Auslistung vor.

Oberbürgermeister Gerhard Widder griff in seinen Dankesworten Erinnerungen an persönliche Kontakte zum Unternehmen während seiner Amtszeit auf, würdigte auch das soziale Unternehmertum, das bei Bopp & Reuther gepflegt wurde. Herr Dr. Rudershausen konstatierte eine tiefe Verwurzelung des früheren Familienbetriebs in der Mannheimer Wirtschaftsgeschichte. Mit nachdenklich stimmenden Worten verwies Heinz Ullmer auf das allmähliche Verschwinden einer am Gesamtwohl ausgerichteten Wirtschaftsethik. Und Stadtarchivdirektor Dr. Ulrich Nieß gab seiner Hoffnung Ausdruck, das Firmenarchiv von Bopp & Reuther könne ein bedeutsamer Baustein zum Aufbau eines Wirtschaftsarchivs für die gesamte Metropolregion sein.

Mehr als hundert Jahre Firmenhistorie, angefangen mit der Firmengründung, sind anhand der nun im Besitz der Stadt Mannheim befindlichen Unterlagen nahezu lückenlos nachvollziehbar. Hierbei begegnen die Führungspersönlichkeiten der Familien Reuther und Boehringer in Schrift und Bild, ebenso die Angestellten und Arbeiter des Unternehmens in einer einzigartigen Fotodokumentation. Eine Fülle schriftlicher Unterlagen lässt die Expandierung von Bopp & Reuther erkennen, aber auch die durch Krieg und Inflation hervorgerufenen Probleme. Das frühe soziale Engagement der Familie Reuther zeigen u. a. die Gründungsurkunden von Stiftungen zugunsten der Werksarbeiter und die Dokumente zur Erbauung der ersten Werkswohnungen. Geschäftsberichte und Prospektmaterial geben einen Überblick über Unternehmensentwicklung und Produktpalette. Ergänzt werden die schriftlichen und gedruckten Unterlagen durch eine große Anzahl von Innen- und Außenaufnahmen der Werkshallen sowie Dutzende von historischen Bau- und Grundrissplänen der Werksgebäude aus der Zeit vor 1950. Darüber freuten sich besonders die beiden anwesenden Vorsitzenden der Fördervereine des Stadtarchivs, Dipl. Ing. Peter Plachetka (MAB) und Gerhard Widder (VFS), die gemeinsam mit dem Stadtarchiv – ISG eine Digitalisierung der Pläne vorantreiben wollen.
Das Firmenarchiv von Bopp & Reuther ergänzt die bereits früher vom Stadtarchiv Mannheim übernommenen Firmenunterlagen alteingesessener Unternehmen wie „Rhenania“ und „Rheinische Gummi- und Celluloidfabrik“.

Kontakt:
Stadtarchiv Mannheim
Institut für Stadtgeschichte
Collini-Center
Collinistr. 1
68161 Mannheim
Fon +49 621 293-7027
Fax +49 621 293-7476
stadtarchiv@mannheim.de

Quelle: Stadt Mannheim, Pressemitteilung, 19.6.2007

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28.5.07

Internetportal für Kirchenbücher im Aufbau

Die evangelischen und katholischen Kirchenarchive eröffnen ein Internetportal für digitalisierte Kirchenbücher. Das Kirchenbuchportal biete von 1. Juni 2007 an unter www.kirchenbuchportal.de zunächst eine Bestandsübersicht der elektronisch erfassten Kirchenbücher in deutschen Kirchenarchiven, sagte die Direktorin des Zentralarchivs der pfälzischen Landeskirche in Speyer, Gabriele Stüber, dem epd.

In einer zweiten Projektphase wollten die Archive ab Juli 2008 digitalisierte Kirchenbücher ins Internet stellen, so Stüber. Die Nutzung der digitalisierten Kirchenbücher ohne eine Möglichkeit zum Download werde kostenpflichtig sein. - Vor allem Familienforscher aus den USA, aber auch aus Deutschland und anderen Ländern, zeigten ein wachsendes Interesse an Daten aus Kirchenbüchern.

Quelle: epd, 7.5.2007

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14.5.07

Depositum Wachtendonk auf CD-ROM gespeichert

Das Depositum Wachtendonk (Kreis Kleve), das seit 1896 im Hauptstaatsarchiv Düsseldorf. lagert, wurde in zweijähriger Tätigkeit von Heinz-Hermann Laughs auf CD-ROM gespeichert. Von den in 40 Aktenordnern gesammelten 8.800 Seiten hat er inzwischen 8.000 Seiten erfolgreich eingescannt. Da viele Seiten der bis zu 500 Jahre alten Unterlagen im Laufe der Jahre verschmutzt und teilweise auch zerfleddert waren, musste er sie erst sorgfältig reinigen, bevor er sie abspeichern konnte. Die restlichen 800 Seiten waren in der schwarz-weißen Scannung nicht zu erkennen, weshalb er sie probeweise in Farbe scannte. Das Problem lag jedoch darin, dass sie in dieser Form nicht auf die eine CD gepasst hätten, sondern zwanzig davon nötig gewesen wären. Aus diesem Grunde will Heinz-Hermann Laughs diese Seiten nach gründlicher Säuberung extra abspeichern, damit sie für gezielte Nachforschungen über die Wachtendonker Geschichte - die es bisher kaum gab - ebenfalls zur Verfügung stehen.

Kontakt:
Landesarchiv NRW
Hauptstaatsarchiv Düsseldorf
Mauerstr. 55
40476 Düsseldorf
Tel.: 0211 / 22065 - 0
Fax: 0211 / 22065 - 55 - 501
hsa@lav.nrw.de

Quelle: Michael Klatt, RP-Online, 9.5.2007

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6.5.07

Neues Internetportal »Archive in NRW« online

Das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen hat das Internetportal „Archive in NRW“ neu gestaltet und ausgebaut. Seit dem 2. Mai 2007 ist das neue Informationssystem unter der bekannten Internetadresse www.archive.nrw.de online. Es bietet nun allen Archiven in Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit, neben den bereits bekannten Angeboten (Informationen zum Archiv und Beständeübersichten) auch Online-Findbücher und Archivalienabbildungen in einem landesweiten Portal zu präsentieren.

Besucher(innen) der Website www.archive.nrw.de erwartet ein neues, farbenfrohes Design. Die unterschiedlichen Farben stehen für die am Internetportal beteiligten Sparten und ermöglichen so eine schnelle Orientierung. Neu ist für die Nutzer(innen) des Internetportals auch das im Aufbau befindliche Angebot an Online-Findbüchern und Archivalienabbildungen. Zudem können Archivalien über eine optionale „Warenkorbfunktion“ für den Besuch im Lesesaal des Archivs vorbestellt werden. Nutzer(innen) der nordrhein-westfälischen Archive können ihren Archivbesuch so besser vorbereiten und planen.

Für die teilnehmenden Archive blieben die Funktionalitäten und Daten des bisherigen Internetportals erhalten. Über eine Online-Datenbank können sie zusätzlich nun auch Findbücher einstellen und Archivalienabbildungen zu einzelnen Verzeichnungseinheiten zuordnen. Die Administration der allgemeinen Informationen zu den teilnehmenden Archiven erfolgt über ein Content-Management-System, das mehr Komfort und mehr Freiheiten als bislang bei der Gestaltung der Seiten ermöglicht. Die Beständeübersichten, Findmittel, Archivalienabbildungen und Inhalte auf der Website werden dezentral durch die teilnehmenden Archive gepflegt. Sowohl die Datenbanklösung als auch das Content-Management-System sind so benutzerfreundlich gestaltet, dass jedes Archiv nach einer entsprechender Schulung seine eigenen Seiten bequem selbst pflegen kann.

Schulungen zur Nutzung des Content-Management-Systems und der Online-Datenbank werden für die teilnehmenden Kommunalarchive über das LWL-Archivamt in Münster (Ansprechpartner: Dr. Peter Worm, peter.worm@lwl.org) und das Rheinische Archiv- und Museumsamt in Brauweiler (Ansprechpartner: Dr. Florian Gläser, florian.glaeser@lvr.de) angeboten. Schulungen für die anderen teilnehmenden Archive können direkt über das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik (LDS NRW) gebucht werden. Informationen zu den Schulungen des LDS NRW erhalten Sie bei der Abteilung Grundsatzfragen und Öffentlichkeitsarbeit des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen (Ansprechpartnerin: Frau Dr. Wiech, martina.wiech@lav.nrw.de).

Jedes Informationsangebot im Internet lebt von der Qualität und Menge der eingestellten Informationen. Das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen bittet daher ausdrücklich die nordrhein-westfälischen Archive darum, ihre Informationen zu aktualisieren und zu ergänzen. Teilnehmen können alle Archive mit Sitz in Nordrhein-Westfalen. Informationen zur Teilnahme am Archivportal erhalten Sie bei der Abteilung Grundsatzfragen und Öffentlichkeitsarbeit des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen (Ansprechpartnerin: Frau Dr. Wiech, martina.wiech@lav.nrw.de).

Kontakt:
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen
Grundsatzfragen und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Martina Wiech
Graf-Adolf-Str. 67
40210 Düsseldorf
Tel. 0211 – 159 238 202
Fax 0211 – 159 238 111
martina.wiech@lav.nrw.de

Quelle: LAV NRW, Pressemitteilung, 4.5.2007

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5.5.07

Stadtarchiv Greven mit verbessertem Internetangebot

Seit Jahren ist das Stadtarchiv Greven im Informationsportal www.archive.nrw.de der nordrhein-westfälischen Archive vertreten (siehe dort unter Kommunalarchive/Buchstabe G). Nun ist seit dem 2. Mai 2007 eine verbesserte Version im Netz, die auch für das Stadtarchiv Greven einen größeren Überblick bietet. Eine neue Beständeübersicht zeigt, welche Gruppen von Akten und Dokumenten vorhanden sind. Kurzbeschreibungen ermöglichen auch schon eine inhaltliche Recherche - und das alles, ohne das Stadtarchiv besuchen zu müssen. "Besonders zur Vorbereitung eines Archivbesuchs ist dieser verbesserte Service gerade für Auswärtige enorm wichtig", erläutert Dr. Stefan Schröder vom Stadtarchiv, "denn er erspart unnötige Wege und sorgt auch für eine verbesserte Orientierung der Besucherinnen und Besucher, wenn sie das für sie Interessante ausfindig gemacht haben und im Stadtarchiv einsehen wollen".

Die zunehmende Bedeutung des Internet kann auch mit Zahlen belegt werden: Im Juli 2001 waren sieben Anfragen per Internet für das Stadtarchiv Greven auf www.archive.nrw.de zu verzeichnen, ein Jahr später waren es schon über 380. Inzwischen pendeln die Anfragen bei monatlichen Werten zwischen 700 und 1.200. "Nicht auszudenken, wenn wir so viele Fragen per E-Mail oder Telefon beantworten müssten", so Schröder und seine Kollegin Angelika Haves. "Das Internet entlastet die Verwaltung des Stadtarchivs und bietet gleichzeitig einen verbesserten Besucherservice." In Zukunft sollen aktuelle Nachrichten und noch detailliertere Bestandsübersichten für das Stadtarchiv Greven im Netz präsentiert werden.

Kontakt:
Stadtarchiv Greven
Rathausstr. 6
48268 Greven
Telefon: 02571/920-358 (-458)
Telefax: 02571/920-320
archiv@stadt-greven.de

Quelle: Stadt Greven, Pressemeldung, 2.5.2007

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3.5.07

Gemeindearchivalien kehren nach Selbitz zurück

Die oberfränkische Stadt Selbitz verfügt seit Mitte 2006 endlich über ein Stadtarchiv. Aufgebaut wurde es in jahrelanger mühsamer Arbeit durch die beiden Archivpfleger Paul Haueis und Siegfried Geiser. Dass sich ihre ehrenamtliche Tätigkeit gelohnt hat, zeigen die ständig wachsenden Benutzerzahlen im Archiv. Nachdem durch die Bereitstellung einer ausbaufähigen Wohnung im Rathaus die räumlichen Voraussetzungen für die sachgemäße Unterbringung der seit 1910 im Staatsarchiv Bamberg ausgelagerten Archivalien geschaffen wurden, bestanden keine konservatorischen Bedenken mehr gegen deren Rückgabe. Die am 13. Juni 1910 von der damaligen Marktgemeinde Selbitz dem Kreisarchiv (heute Staatsarchiv) Bamberg übergebenen Gemeindearchivalien - damals waren die Gemeinden angehalten worden, ihre Gemeindearchivalien zu hinterlegen - wurden nun in die Verantwortung der Stadt zurückgegeben. Dr. Klaus Rupprecht, stellvertretender Leiter des Staatsarchivs Bamberg, hat das wertvolle Archivgut in 15 Kartons nach Selbitz zurückgebracht. Er hob hervor, dass das Staatsarchiv immer nur als Depot gedient habe, während die Stadt Selbitz immer Eigentümerin der Unterlagen geblieben sei. Dr. Rupprecht hatte auch Kopien des handschriftlich angefertigten Abgabeverzeichnisses der unter Eigentumsvorbehalt hinterlegten 454 Urkunden, Akten und Unterlagen des Rechnungswesens als Beweis dabei.

Kontakt:
Stadtarchiv Selbitz (Oberfranken)
Rathaus
95152 Selbitz
Tel.: 09280 / 600

Quelle: Frankenpost online, 14.4.2007

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2.5.07

Geller-Mania

Kaum eine Person hat in Deutschland (und weit darüber hinaus) die öffentlichen Diskussionen über paranormale Phänomene so massiv beeinflusst wie der„Löffelbieger“, Hellseher und Telepath Uri Geller. Der 1946 in Tel Aviv geborene Israeli gelangte in den 1970er Jahren durch seine Auftritte zur internationalen Berühmtheit und wurde zum umworbenen Medienstar. Die atemberaubende Karriere Uri Gellers ist nicht nur als Episode der Wissenschaftsgeschichte interessant, sondern kann in ihrer Vielschichtigkeit auch als Indikator für die Gesellschafts- und Mentalitätsgeschichte des letzten Drittel des 20. Jahrhunderts betrachtet werden.


Abb. Langspielplatte "Uri Geller" (Polydor International GmbH 1974),
hier: Rückseite der LP-Hülle (© IGPP).

In Deutschland überschlugen sich die Ereignisse erstmals nach einem spektakulären Auftritt Gellers in der populären ZDF-Show „Drei mal Neun“, die am 17. Januar 1974 live aus der Oberrhein-Halle in Offenburg ausgestrahlt wurde. Ein von der BILD-Zeitung kurz danach inszeniertes TV-Experiment sowie weitere Fernsehauftritte führten ebenfalls zu auffallenden Publikumsreaktionen, die Hans Bender als „Uri-Geller-Epidemie“ bezeichnete. Glaubt man den unzähligen Berichten von Zuschauer/innen und Leser/innen, verbogen sich während der Experimente Gellers überall im Land Besteckteile wie von selbst und defekte Uhrwerke begannen plötzlich wieder zu funktionieren.

Das Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene e.V. (IGPP) führte daraufhin auf der Basis von rund 2.500 Berichten und Zuschriften eine breit angelegte Untersuchung zu diesem sozialpsychologisch sowie parapsychologisch bemerkenswerten „Geller-Effekt“ durch (1975/1976). Die direkten Kontakte des IGPP zu Uri Geller hielten sich allerdings in Grenzen. Belegt ist lediglich ein einziges Treffen zwischen Geller und Hans Bender am Nachmittag vor der berühmten Offenburger Show: Geller versuchte sich damals am „bending“ eines Türschlüssels des Freiburger Instituts und stellte sich – mit durchaus verblüffendem Ergebnis – für ein telepathisches Spontanexperiment zur Verfügung. Die überlieferten Unterlagen und Sammlungen zur „Gellermania“ gehören heute zu den umfangreichsten und kompaktesten Beständen im Archiv des IGPP.

Kontakt:
Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene e.V.
Uwe Schellinger M.A.
Institutsarchiv
Wilhelmstraße 3a
79098 Freiburg i.Br.
0761/2072161
schellinger@igpp.de
www.igpp.de

Quelle: Uwe Schellinger, IGPP, Schaufenster ins Archiv Nr. 05-07, 1.5.2007

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18.4.07

Das Kreisarchiv Greiz und seine Bestände

Bis zur Gebietsreform 1994 gab es die Kreisarchive Gera, Greiz und das Verwaltungsarchiv Zeulenroda. Diese wurden 1951 auf der Grundlage der Anordnung zur Errichtung von Stadt- und Kreisarchiven eingerichtet. Die Kreisarchive waren zuständig für das Archivgut der seit dem Jahre 1952 bestehenden Staatsorgane und der wirtschaftsleitenden Organe der Kreise. Dazu gehörte aber auch das Archivgut kreisangehöriger Städte, deren Archive nicht als Endarchiv bestätigt und im Zentralen Bestandsnachweis registriert waren sowie das Archivgut der Gemeinden und Gemeindeverbände. Bis 1997/98 wurden die drei Archive an ihren bisherigen Standorten als Kreisarchiv Greiz weitergeführt. Nach der Verlegung des Standortes des Kreisarchivs Greiz nach Zeulenroda, wurden die Außenstellen Gera und Greiz aufgelöst. Das Kreisarchiv Greiz ist zuständig für das Archivgut der Kreisverwaltung Greiz, einschließlich seiner Institutionen, Einrichtungen und Eigenbetriebe. Darüber hinaus unterhält das Kreisarchiv ein Verwaltungsarchiv.

Leiter des Kreisarchivs Greiz ist Andreas Wolf. Der aus ca. 700 laufenden Meter Akten bestehende Bestand befindet sich seit 1998 im ehemaligen Landratsamtsgebäude in Zeulenroda. Zusätzlich zu den Verwaltungsakten sind hier auch Unterlagen von zwei Schulen, wie Klassenbücher, Sitzungsprotokolle vom Pädagogischen Rat oder von schulischen Aktivitäten, Zeugniskopien und weitere Dokumente aus DDR-Zeiten untergebracht. Aber auch einige Wirtschafts- und Vereinsarchive sind hier archiviert. Die Möglichkeit, ihre Unterlagen und Dokumente im Kreisarchiv zu lagern, besteht für alle kreiseigenen Einrichtungen sowie für alle Kommunen im Kreisgebiet gegen Zahlung so genannter Depositalkosten. Doch seit 1998 machen nur noch sehr wenige Gemeinden davon Gebrauch, wie Andreas Wolf bedauernd hervorhebt. Sie haben stattdessen ihre Akten aus dem Kreisarchiv abgeholt und lagern sie nun in ihren eigenen Gemeinden. Dennoch wird die Sichtung und Aufarbeitung der vorhandenen umfangreichen Archivalien wahrscheinlich noch Jahre in Anspruch nehmen. Eine weitere wichtige Aufgabe des Archivleiters und seiner Mitarbeiter besteht außerdem darin, bei der Suche nach wichtigen Unterlagen für Renten- und Rehabilitationsansprüche behilflich zu sein.

Kontakt:
Landratsamt Greiz,
Kreisarchiv
Goethestraße 17
07937 Zeulenroda
Tel.: 036628 / 47149
Fax: 036628 / 47103
archiv@landkreis-greiz.de

Quelle: Ilona Roth, Ostthüringer Zeitung, 22.3.2007; Archivgeschichte Kreisarchiv Greiz.

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Aktenbestand der Vestischen Straßenbahnen im Stadtarchiv Herten erschlossen

Dieter Heber, ein langjähriger Archivnutzer und Hertener Straßenbahnspezialist, hat einen großen Aktenbestand der Vestischen Straßenbahnen GmbH, der vor einigen Jahren von der Vestischen dem Stadtarchiv Herten übergeben worden ist, in mühevoller und ehrenamtlicher Kleinarbeit durchforstet und geordnet. Über 1.000 Aktenhefte aus dem sechs Meter hohen Aktenberg musste der Straßenbahn-Fan dabei sichten und den Inhalt festhalten. Unter fachkundiger Anleitung von Stadtarchivar Dr. Michael Hensle verzeichnete und erschloss Dieter Heber die Akten und erfasste die Daten professionell auf einer Datenbank. „Es hat richtig Spaß gemacht“, strahlt der „Ehrenamtsarchivar“ und weist so die Mühen der Verzeichnungsarbeit von sich. „Außerdem habe ich noch eine Menge dazugelernt“, fügt der Straßenbahnspezialist hinzu. Die Stadt Herten und die Vestischen Straßenbahnen GmbH, benannt nach dem Vest Recklinghausen, verbindet eine lange gemeinsame Geschichte. Die Vestische, die im Jahr 2001 ihr Hundertjähriges feierte, hatte von Beginn an ihren Hauptsitz in Herten. Als es dann mit dem Betriebsgelände in Herten-Süd zu eng wurde, gelang es dank einer klugen Rathauspolitik, das Verkehrsunternehmen in Herten zu halten, und die Vestische zog 1982 auf die grüne Wiese in Herten-Langenbochum.

Vor allem die Straßenbahn-Linie 7 spielte für Herten-Scherlebeck eine große Rolle. Die Straßenbahn fuhr von Dezember 1915 bis April 1973 durch Scherlebeck. Im Oktober 1957 bekam die Linie 7 Verstärkung. Die Linie 15, die bis dahin von Buer über Westerholt nach Herten gefahren war, wurde über Langenbochum bis nach Scherlebeck weitergeführt und 1959 bis Recklinghausen verlängert. Mit beiden Linien konnte zwischen Herten und Recklinghausen ein 15-Minuten-Verkehr durchgeführt werden. Die letzte "Fünfzehn" quietschte im Juli 1967 durch die engen Kurven in Scherlebeck, die "Sieben" wurde im April 1973 eingestellt. Dieter Heber hat in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Herten eine Präsentation erarbeitet, die zu einer historischen Straßenbahnfahrt mit der Linie 7 durch Scherlebeck einlädt. Alle Aufnahmen und der Kartenausschnitt in der Präsentation stammen aus dem Stadtarchiv Herten.

Die geschichtliche Verbindung zwischen Verwaltung und Verkehrsunternehmen ließ den Aktenbestand der Vestischen vor einigen Jahren ins Stadtarchiv gelangen. Die Akten enthalten zahlreiche historisch wertvolle Unterlagen wie Verträge, diverse Berichte, Streckenpläne und allerhand Zeichnungen, wobei die ältesten Dokumente aus dem Jahre 1896 stammen. Auch Kuriositäten befinden sich darunter, wie etwa inzwischen wertlose amerikanische Dollar-Anleihen oder Zinsgutscheine von den „Vesten Electric Railways“ der „Irving Trust Company New York“. „Dabei sehen die Dokumente zum Teil aus wie neu“, erklärt Stadtarchivar Dr. Michael Hensle fasziniert und fügt hinzu: „Ich vermute, dem hervorragenden Zustand nach zu urteilen, handelt es sich wohl um wenig benutzte Handakten der Geschäftsführung. Auf jeden Fall kommt den Unterlagen große Bedeutung für die Erforschung der historischen Verkehrsentwicklung im Vest zu“. „Es hat sich bereits ein Doktorand aus Potsdam, der an einer Forschungsstudie über den Nahverkehr im Ruhrgebiet arbeitet, für die Akten interessiert“, ergänzt der Archivkollege Horst W. Spiegelberg.

Kontakt:
Stadtarchiv Herten
Gartenstr. 40 (im Städt. Gymnasium)
45699 Herten
Tel.: 02366 / 303 - 233
Fax: 02366 / 303 - 630
stadtarchiv@herten.de

Quelle: Pressemeldung Stadt Herten, 17.4.2007; Stadtinfo Herten.

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17.4.07

Landwirtschaftskammer übergibt Archivalien dem Stadtarchiv Helmstedt

Bedingt durch den Umzug der Helmstedter Landwirtschaftskammer nach Braunschweig, sichteten die Mitarbeiter das umfangreiche Material, das sich im Laufe der Jahre vor allem im Keller des Gebäudes angesammelt hatte. Dabei stießen sie auf zahlreiche erhaltenswerte Schriftstücke, so dass sie Kontakt zum Stadtarchiv Helmstedt aufnahmen. Dessen Leiterin Melsene Bittó ist froh, dass nun viele alte Dokumente, Fotos und Schriftenreihen der Stadt erhalten bleiben. Dazu gehören auch Unterlagen der 1869 eröffneten Landwirtschaftlichen Lehranstalt. Die letzte Landwirtschaftsschule wurde 1972 aufgelöst. Trotz einiger Umzüge an verschiedene Standorte, wobei viel wertvolles Material verloren ging, haben sich dennoch zahlreiche Schülerlisten, Zeugnisse, Briefe und Fotos der Klassen und von Klassenfahrten erhalten. Diese ergänzen und vervollständigen nun die diesbezüglichen Bestände des Stadtarchivs. In der nächsten Zeit wird Melsene Bittó damit beschäftigt sein, die rund 80 Kilogramm Material zu ordnen und zu verzeichnen, damit es für Forschungszwecke zur Verfügung steht.

Kontakt:
Stadtarchiv Helmstedt
Rathaus
Markt 1
38336 Helmstedt
Tel.: 05351 / 40568
archiv@stadt-helmstedt.de

Quelle: Carla Juhre, newsclick, 4.4.2007

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12.4.07

Stadtarchiv Filderstadt katalogisiert Bestände

1984 hat die baden-württembergische Stadt Filderstadt ein hauptamtlich besetztes Archiv eingerichtet. In der 1526 erbauten Kapelle in Obersielmingen sind die Gemeindearchive der fünf ehemals selbständigen Gemeinden Bernhausen, Bonlanden, Harthausen, Plattenhardt und Sielmingen verwahrt. Archivleiter Nikolaus Back und sein Kollege Peter Ackermann erforschen und vermitteln hier die Stadtgeschichte Filderstadts. Ältestes Stück der Sammlung ist eine Urkunde aus dem Jahr 1483, in der es um Steuerstreitigkeiten zwischen den Gemeinden Bernhausen und Plattenhardt geht. Zur Zeit ist Peter Ackermann damit beschäftigt, erst einmal die wichtigsten älteren Akten per Computer zu erfassen und zu katalogisieren, um die Suche zu erleichtern. Eine ständige Ergänzung erfährt das Stadtarchiv aber auch durch aufbewahrungswürdige Akten und Schriftstücke, wie Gemeinderatsprotokolle, Verwaltungsakten, Rechnungsbelege sowie Karten, Druckschriften und Plakate. Darüber hinaus verfügt das Stadtarchiv Filderstadt aber auch über einen umfangreichen Bildbestand. Das 1987 eingerichtete Fotoarchiv beinhaltet ca. 20. 000 Fotos, Dias und Digitalbilder. Da Nikolaus Back den großen dokumentarischen Wert vieler Bilder kennt, ist er ständig bemüht, auch vom Abbruch bedrohte Gebäude mit der Kamera für die Nachwelt festzuhalten, um den historischen Wandel dokumentieren zu können. Außer den zahlreichen Fotos werden vor allem von Vereinen vor anstehenden Jubiläen auch gerne die zahlreichen ausgewerteten Jahrgänge der "Filder-Zeitung" genutzt, um an wichtige Informationen zu gelangen.

In der Sielminger Kapelle wird jedoch nur ein Drittel der Archivalien gelagert, während die übrigen zwei Drittel in einer Außenstelle in Bernhausen untergebracht sind. Zu den im Sielmingen aufbewahrten Archivalien gehören unter anderem Schriftstücke, die der Dichter Eduard Mörike während seiner Zeit als Pfarrverweser in Plattenhardt im Jahre 1829 verfasst hat oder die Einwohnermeldekarte von Roman Herzog aus der Gemeinde Bernhausen. Das Archiv steht allen interessierten Bürgern für eigene Forschungen zur Verfügung, wie z. B. Ahnenforschung, Erkundung der Haus- oder Vereinsgeschichte und vieles mehr. Zu den weiteren Aufgaben des Stadtarchivs zählt auch die Redaktion der Filderstädter Schriftenreihe, von der seit 1988 achtzehn Bände zu unterschiedlichen Themen erschienen sind. Der aktuelle Band mit dem Titel "Bonlanden in alten Ansichten" wird Ende 2007 herauskommen. Dafür ist das Stadtarchiv allerdings noch auf der Suche nach historischen Aufnahmen und würde sich über zusätzliches Bildmaterial aus den Fotoalben der Bevölkerung sehr freuen. Beim Stadtarchiv liegt zudem die Leitung des Heimatmuseums in Bonlanden. Außerdem ist es die Geschäftsstelle des Geschichts- und Heimatvereins Filderstadt. Eine enge Beziehung besteht auch zur "Geschichtswerkstatt zum KZ Außenlager".

Kontakt:
Stadtarchiv in der Sielminger Kapelle
Stadtarchiv Filderstadt
Lange Straße 83
70794 Filderstadt-Sielmingen
Tel.: und Fax: 07158 / 8219
stadtarchiv@filderstadt.de

Quelle: Stuttgarter Wochenblatt, 5.4.2007

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6.4.07

Zeitungsdatenbank des Stadtarchivs Herten hilft bei Suche

Wann wurde Ewald abgeteuft? Wann war Schicht am Schacht auf Schlägel & Eisen? Wann zogen Herta und die Vestische auf die grüne Wiese in Langenbochum? Wann kam das gestohlene Stadt-Fohlen vors Rathaus zurück? Diese und viele andere Fragen sind nun schnell und einfach zu recherchieren über die neue Zeitungsdatenbank des Stadtarchivs, die inzwischen 16.000 Zeitungsmeldungen enthält. Seit es Zeitungen gibt, wurden diese gesammelt, sei es als einzelne Ausgaben, als komplette Jahres- oder Monatssammlungen, als Themenzusammenstellungen oder auch als einzelne Zeitungsausschnitte. Das Sammlerspektrum war und ist so breitgefächert wie die Vielfältigkeit der Blätter. Gesammelt wird und wurde von Privatleuten, Vereinen, politischen Parteien, kulturellen und wissenschaftlichen Einrichtungen und nicht zuletzt von Behörden und Verwaltungen. So auch in der Gemeinde- und Stadtverwaltung Herten. Auf diese Art und Weise kam mittlerweile ein beträchtlicher Bestand an Zeitungen zusammen: Aufeinander gestapelt ergäbe dieser einen stattlichen Zeitungsturm von 65 m Höhe. Und dieser Zeitungsturm existiert tatsächlich in Form des Zeitungsmagazins im Stadtarchiv Herten. Zunächst einfach nach Themen oder Ämtern abgelegt wurden die Zeitungen bzw. einzelnen Meldungen auf Karteikarten eingetragen und später auf Datenbanken erfasst. Nach erfolgreicher Zusammenführung und Datenmigration unterschiedlicher Datenbanken sind nun rund 16.000 Zeitungsmeldungen von 1870 bis 2007 auf einer neuen professionellen Archivdatenbank schnell und effizient recherchierbar. Auf Anfrage hin können die Meldungen im Original – als gebundene Zeitung oder als Zeitungsausschnitt – vorgelegt werden. Dieses erweiterte Serviceangebot des Stadtarchivs richtet sich sowohl an Bürgerinnen und Bürger als auch an die Verwaltung.

Kontakt:
Stadtarchiv Herten
Gartenstr. 40 (im Städt. Gymnasium)
45699 Herten
Tel.: 02366 / 303 - 233
Fax: 02366 / 303 - 630
stadtarchiv@herten.de

Quelle: Pressemeldung Stadt Herten, 5.4.2007

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26.3.07

Kreisarchiv Stormarn erarbeitet Online-Findbuch

Nach dreieinhalbjähriger Vorbereitungszeit verfügt das Kreisarchiv Stormarn künftig über ein Online-Findbuch. In der vergangenen Woche präsentierte Dr. Johannes Spallek, Kreiskulturreferent und Leiter des Kreisarchivs Stormarn, gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Stefan Watzlawzik diese neue Technik der Öffentlichkeit, die es allen Interessierten ermöglicht, zu jeder Zeit in den bereits vorhandenen 10 000 Datensätzen zu Archivalien zu recherchieren. Außer dem Stadtarchiv Flensburg macht in ganz Schleswig-Holstein nur das Kreisarchiv Stormarn seine Erschließungsergebnisse über ein Internetportal frei zugänglich. Als Ergänzung dazu wurden zudem inzwischen 1 500 Datensätze mit digitalen Bildern verknüpft, so dass man sich jederzeit diese historische Fotos, Mikrofilme, Dias, Plakate und Postkarten als Ergänzung zu den Verwaltungsakten und regionalen Zeitungsartikeln sowie dem Nachlass des Stormarner Journalisten Raimund Marfels anschauen kann. Es ist geplant, das Angebot der Internet - Recherche in den nächsten Jahren ständig zu erweitern.

Link: http://www.kreisarchiv-stormarn.findbuch.net/

Kontakt:
Kreisarchiv Stormarn
Mommsenstraße 14
23843 Bad Oldesloe
Tel: 04531 / 160 - 448
Fax: 04531 / 160 - 536
kreisarchiv@kreis-stormarn.de

Quelle: Jörg Riefenstahl, Hamburger Abendblatt, 24.3.2007

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20.3.07

Findbuch zum Gemeindearchiv Eisingen 1702-1981

Die Gemeinde Eisingen liegt wenige Kilometer nordwestlich der Stadt Pforzheim am Übergang vom Kraichgau zum Schwarzwald. Die überlieferte Geschichte der Gemeinde Eisingen im Enzkreis beginnt mit der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 919. Neben der Tierzucht spielte stets der Weinbau in der Gemeinde eine bedeutende Rolle. Die Industrialisierung sorgte Ende des 19. Jahrhunderts auch in Eisingen für einen Strukturwandel: Aus dem rein bäuerlichen Dorf wanderten von Jahr zu Jahr in steigendem Maße Arbeiter als Pendler in die aufblühende Industrie Pforzheims ab. In den letzten siebzig Jahren wuchs die Bevölkerung hingegen stark an - von 1.071 im Jahr 1939 über 1.350 im Jahr 1950, 2.186 im Jahr 1970 bis zu 4.300 heute.

Viele Geschichten aus dem alten Eisingen waren bislang in verschiedenen Archiven verstreut. So befanden sich u.a. über 54 laufende Meter „alte Akten“ unterm Rathausdach. Und auch beim Generallandesarchiv in Karlsruhe waren Eisinger Unterlagen eingelagert. Jetzt aber stehen die Archivalien erschlossen, verzeichnet und restauriert im neuen Archivraum der Gemeinde Eisingen.

Auf einstimmigen Beschluss des Eisinger Gemeinderates war das Kreisarchiv des Enzkreises mit der Sicherung der geschichtlichen Überlieferung Eisingens beauftragt worden. Die Ordnungs- und Verzeichnungsarbeiten leistete Archivarin Heike Sartorius, auch Ursula Reister und Anke Huber waren beteiligt. Zusammen mit Amtsleiter Konstantin Huber konnte Heike Sartorius jetzt das „Findbuch zum Gemeindearchiv Eisingen“ an die Verwaltung übergeben.

Das über 300 Seiten starke Werk mit genauer Bezeichnung aller vorhandenen Unterlagen ist der Schlüssel zu den fast 1.500 Archivalieneinheiten aus dem Zeitraum von 1702 bis 1981. Rund 28.000 Euro hat die Aufarbeitung und Sicherung der Archivunterlagen gekostet.

Kontakt:
Gemeinde Eisingen
Talstraße 1
75239 Eisingen
Telefon: 07232-38110
Telefax: 07232-381120
gemeinde@eisingen-enzkreis.de

Landratsamt Enzkreis - Kreisarchiv
Zähringerallee 3
75177 Pforzheim
Telefon: (07231) 308-423
Fax: (07231) 308-837
Kreisarchiv@enzkreis.de

Quelle: Pforzheimer Zeitung, 16.3.2007

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12.3.07

Karlsruhe vor fünfzig Jahren

Mit der 54 Fotos umfassenden Ausstellung "Vor 50 Jahren ... Mit Horst Schlesiger durch das Jahr 1957" präsentiert das Stadtarchiv Karlsruhe eine Auswahl der stadtgeschichtlich bedeutsamsten Ereignisse und eindrucksvollsten Fotos des Jahres 1957 aus dem Fotonachlass des langjährigen Bildjournalisten bei den "Badischen Neuesten Nachrichten" Horst Schlesiger (1925-1993). Aus vielfältigen Blickwinkeln und über unterschiedliche Zugänge spiegeln die Fotos das öffentliche, politische und gesellschaftliche Leben der Stadt Karlsruhe, den Alltag, die Freizeit und die Arbeitswelt der in ihr wohnenden Menschen im Jahr 1957. Die Stationierung der ersten 200 Soldaten der Bundesluftwaffe in der nun wieder Garnison gewordenen Stadt Karlsruhe und der Baubeginn für das Kernforschungszentrum bei Leopoldshafen sind politisch bedeutsame Themen des Jahres 1957 während mit dem ersten Spatenstich für den Bau der Waldstadt ein großes kommunales Wohnungsbauprojekt Gestalt annimmt. Bedeutende Stationen des Wiederaufbaus sind 1957 das Richtfest für die Evangelische Stadtkirche und die ersten Konservierungsarbeiten für die Ruine des Markgräflichen Palais. Gelati, Rock´n Roll und Lumpensammler repräsentieren in besonderer Weise das Flair der 1950er Jahre. Im Anschluss an die Präsentation im Foyer des Rathauses wird die Ausstellung vom 16. April bis 31. Oktober 2007 im Foyer des Stadtarchivs Karlsruhe gezeigt.

Kontakt:
Institut für Stadtgeschichte
Stadtarchiv Karlsruhe
Markgrafenstraße 29
76124 Karlsruhe
Tel: 0721 / 133 - 4223
Fax: 0721 / 133 - 4299
archiv@ kultur.karlsruhe.de

Quelle: Aktuelles Stadtarchiv Karlsruhe

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8.3.07

Archiv der deutschen Frauenbewegung erweitert seine Bestände

In einer Feierstunde wurde am 4. März 2007 die Übergabe der Archiv- und Bibliotheksbestände des Deutschen Evangelischen Frauenbundes an die Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel offiziell besiegelt. Der Deutsche Evangelische Frauenbund, 1899 in Kassel gegründet, gilt als evangelischer Zweig der Frauenbewegung in Deutschland. Seit 1901 hat er seinen Sitz mit der Bundeszentrale in Hannover. Auch heute noch versteht sich der DEF nicht als Verband der Kirche, sondern als eigenständiger Verband in der Kirche. Der DEF gilt als die einzige protestantische Frauenorganisation, die sich bewusst auch als Teil der bürgerlichen Frauenbewegung verstand und gesellschaftspolitisch Einfluss genommen und zu einer Modernisierung des Frauenbildes in der evangelischen Kirche beigetragen hat.

Auf etwa 300 Regalmeter beläuft sich der Bestand, für dessen sachgemäße Archivierung mehrere Jahre veranschlagt werden. Er dokumentiert lückenlos alle Aktivitäten des Frauenbundes seit seiner Gründung. Neben Vereinsakten und einer umfangreichen Fotosammlung gehören auch Vereinsfahnen und Anstecknadeln sowie Bücher, Zeitschriften und Broschüren aus der Frauenbewegung und der evangelischen Lebenswelt des 20. Jahrhunderts dazu. Auf Initiative des Kasseler Bürgermeisters Thomas-Erik Junge wurde der komplette Bestand im Untergeschoss des Philipp-Scheidemann-Hauses untergebracht, da die Räumlichkeiten der Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung dafür nicht ausgereicht hätten. Die Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung war am 8. März 2003, dem Internationalen Frauentag, in Kassel ins Leben gerufen worden. Bis dahin war das 1983 gegründete Archiv als Verein organisiert. Inzwischen beherbergt es eine Bibliothek mit 20 000 Büchern und über 800 Zeitschriftentiteln zur Frauengeschichte aus dem 19. und 20. Jahrhundert, ein Fotoarchiv, eine Pressedokumentation und wertvolle Archivbestände wie z.B. den Nachlass der Politikerin und Juristin Elisabeth Selbert und von W.O.M.A.N., eine der wichtigen Frauenfriedensorganisationen der Nachkriegszeit. Darüber hinaus werden Forschungs-, Bildungs- und Kulturvorhaben initiiert und durchgeführt und eine eigene Zeitschrift, Ariadne - Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte, herausgegeben. Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die sehr erfolgreiche Arbeit der letzten Jahrzehnte weiterzuführen und insbesondere den wertvollen Bibliotheks- und Archivbestand dauerhaft abzusichern, um somit der Geschichte der Frauenbewegungen einen dauerhaften Ort zu sichern und darüber hinaus Freiräume für kreative Forschungs-, Bildungs- und Kulturprojekte zu eröffnen.

Kontakt:
Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung
Gottschalkstraße 57
34127 Kassel
Tel.: 0561 / 989 36 70
Fax: 0561 / 989 36 72
info@addf-kassel.de

Quelle: Verena Joos, HNA, 5.3.2007; Deutscher Evangelischer Frauenbund; Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung

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11.2.07

Karlsruher Bestände zu Baden zwischen 1803 und 1945

Der achte Teilband der Gesamtübersicht über die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe beschreibt die zentrale Überlieferung des badischen Staates in der Zeit des Großherzogtums, des Freistaats und des Dritten Reichs von 1803/06 bis 1945: Er umfasst die General- und Spezialakten des Badischen Landtages (231 und 231a), der Oberrechungskammer (232) sowie der Regierung (233) und der Ministerien (234-238), dazu auch den Auswahlbestand der Neueren Urkunden (230). Die Publikation ist im Buchhandel oder direkt beim Verlag erhältlich.

Info:
Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe. Teil 8. Landtag, Oberste Landesbehörden, Neuere Urkunden (230-238). Bearb. von Rainer Brüning und Michael Bock (Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg 39/8). Stuttgart 2006. 458 Seiten. Leinen. € 39,50. ISBN 978-3-17-018761-0.

Kontakt:
Generallandesarchiv Karlsruhe
Nördliche Hildapromenade 2
76133 Karlsruhe
Tel.: 0721 / 926 - 2206
Fax: 0721 / 926 - 2231
glakarlsruhe@la-bw.de

Quelle: Neue Publikationen Landesarchiv Baden-Württemberg, 8.1.2007

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