12.7.07

Unterlagen ehemaliger DDR-Betriebe an neuem Standort

Die Sach- und Personalakten ehemaliger DDR-Betriebe, die aus dem Bestand der am 31. Dezember 1994 aufgelösten Treuhandanstalt stammen, werden zur Zeit im Land Brandenburg an einen neuen Standort transportiert. 250 Kilometer Akten werden auf 500 Lkw verladen und von Damsdorf (Potsdam-Mittelmark) nach Großbeeren (Teltow-Fläming) verlegt. Sechs Landesdepots richtete die Treuhandanstalt einst für die Akten abgewickelter DDR-Betriebe ein. Diese wurden der Treuhand-Tochtergesellschaft Disos übertragen, die auch für Datenverarbeitung zuständig ist.

Nachdem die Disos GmbH durch die Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS), die zu den Nachfolgern der Treuhandgesellschaft gehörte, 1998 an den Softwarekonzern IBM verkauft worden war, gehört sie seit 2004 als Iron Mountain Disos GmbH zu dem US-amerikanischen Unternehmen Iron Mountain. Als die BvS die Verwaltung der Unterlagen ehemaliger DDR-Betriebe nunmehr neu vergab, erhielt die Rhenus Office Systems GmbH diesen Auftrag. Sie verbringt nun die Akten vom Iron Mountain-Archivcenter in Damsdorf in den Rhenus-Standort Großbeeren. Ob durch den erneuten Verkauf alle Arbeitsplätze der in den sechs Depots beschäftigten Mitarbeiter erhalten werden können, steht noch nicht fest.

In den Depots sind auch die Personalakten der ehemaligen Mitarbeiter der aufgelösten und abgewickelten DDR-Betriebe gelagert, die etwa 40 Prozent des Aktenbestands ausmachen. Allein im Jahre 2000 bearbeitete man im Depot Damsdorf, wo die Landesdepots von Brandenburg und Berlin zusammengefasst sind, 60.000 Anfragen über Beschäftigungszeiten. Inzwischen wurde die gesetzliche Aufbewahrungsfrist für Lohnunterlagen der DDR, die eigentlich bereits Ende 2006 auslaufen sollte, bis Ende 2011 verlängert. Dadurch erhalten schätzungsweise 300.0000 Beschäftigte ehemaliger DDR Betriebe die Möglichkeit, ihre Versicherungskonten abklären und sich entsprechende Bescheinigungen für die Berechnung ihrer Renten ausstellen zu lassen.

Kontakt:
Rhenus AG & Co. KG Logistikzentrum
Märkische Allee 1-11
14979 Großbeeren
Tel.: 033701 / 338 -100
Fax: 033701 / 338 -111
info.grossbeeren@de.rhenus.com

Quelle: Ulrich Nettelstroth, Märkische Allgemeine, 12.6.2007; Informationen für Archive im Land Brandenburg Nr. 6 / 2007

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11.7.07

Fünf neue Projekte im Niedersächsischen Staatsarchiv Wolfenbüttel

Das Niedersächsische Staatsarchiv Wolfenbüttel hat kürzlich fünf Projekte vorgestellt, die zur Zeit in Angriff genommen werden. Das erste Projekt des Niedersächsischen Staatsarchivs Wolfenbüttel ist die Bearbeitung und Auswertung von zwölf Metern Akten, die Silke Wagener-Fimpel auf dem Dachboden der Kreisverwaltung entdeckt hat. Darin finden sich unter anderem Anträge von Sowjetzonenflüchtlingen auf finanzielle Unterstützung. Außerdem erhält man Informationen über deren bisheriges Leben und erfährt auch die Gründe für ihre Flucht nach Wolfenbüttel. Durch diese Akten kann die örtliche Nachkriegsgeschichte durch wichtige Details ergänzt werden.

Das zweite Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die rund 1.000 Meter Archivgut des Stadtarchivs Helmstedt in einer Datenbank zu erfassen. Stadtarchivarin Melsene Bittó gab einen Überblick über die wechselvolle Geschichte des früheren Rats- und jetzigen Stadtarchivs, das zum ersten Mal im Jahre 1301 erwähnt wird. Nachdem es im Laufe der Jahrhunderte oft vernachlässigt wurde und auch die Standorte nicht immer ideal für die Akten waren, befindet es sich seit 1994 im ersten Stockwerk des ehemaligen Kaiserlichen Postamtes. Nach Abschluss der Aktenerfassung kehren die Archivalien nach Helmstedt zurück und werden dann in säurefreien Kartons gelagert.

Im dritten Projekt werden auch die Akten des Stadtarchivs Hornburg in einer Datenbank erfasst. Dr. Sibylle Heise, die ehrenamtlich im Stadtarchiv arbeitet, erklärte, dass das Stadtarchiv nur bis zum Ende des Ersten Weltkrieges geführt worden sei. Durch die Erfassung der Unterlagen könnte man auf Umfragen zur Wirtschaft vor Ort zurückgreifen, so dass nun auch die Sozialstruktur der Stadt untersucht werden könne. Außerdem habe man neue wichtige Erkenntnisse zum Bau der Marienkirche in Hornburg gewonnen.

Das vierte Projekt hat sich die Aufarbeitung von 6. 000 Akten aus dem ehemaligen Strafgefängnis Wolfenbüttel zum Ziel gesetzt, das in eine Gedenkstätte umgewandelt wurde und sich in der JVA Wolfenbüttel befindet. Gedenkstättenleiter Wilfried Knauer erläuterte, dass diese Akten das Wirken der NS-Justiz und der Geheimen Staatspolizei belegen. Nach Verbüßung der Strafe wurde eine große Anzahl Gefangener, darunter vor allem politische Häftlinge, Zeugen Jehovas oder auch Homosexuelle an diese beiden Institutionen überstellt, die sie dann in Konzentrationslagern unterbrachten.

Im fünften Projekt wird von Martin Fimpel das seit 2005 bestehende Niedersächsische Wirtschaftsarchiv Braunschweig ausgewertet. Viele Akten belegen, dass auch wirtschaftliche Beziehungen mit der ehemaligen DDR bestanden und auch Geschäftsverbindungen in Krisengebiete keine Seltenheit waren. Ziel des Niedersächsischen Wirtschaftsarchivs Braunschweig ist es, das historisch wertvolle Schriftgut der Wirtschaft zu sichern, zu erschließen und der Forschung verfügbar zu machen.

Kontakt:
Niedersächsisches Landesarchiv-Staatsarchiv Wolfenbüttel
Forstweg 2
38302 Wolfenbüttel
Tel.: 05331 / 935 - 0
Fax: 05331 / 935 - 211
Wolfenbuettel@nla.niedersachsen.de

Quelle: Karl-Ernst Hueske, newsclick.de, 7.7.2007

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2.7.07

Übergabe wichtiger Firmenunterlagen ans Stadtarchiv Mannheim

Der Initiative von Oberbürgermeister Gerhard Widder, dass der alte Firmenname Daimler-Benz AG wieder aufleben muss, ist jetzt ein wichtiger Neuzugang beim Stadtarchiv Mannheim – ISG zu verdanken. Frau Liselotte Eicher, wohnhaft in Kusel und überzeugte Mannheimerin, las von dem Aufruf und schrieb spontan dem Oberbürgermeister. Außer der vollen Unterstützung für die Aktion bot sie ihm gleich noch Firmenunterlagen aus Familienbesitz über die Benz & Cie an. Oberbürgermeister Gerhard Widder und sein persönlicher Referent Herbert Bangert reagierten sofort und vermittelten den Kontakt zum zuständigen Stadtarchiv-ISG. Inzwischen sind alle wertvollen Unterlagen von Frau Eicher dort als Schenkung übernommen worden.
Schon bei einer kursorischen Prüfung der Unterlagen fand sich Überraschendes. Es handelt sich im Falle der Firmenunterlagen der Benz & Cie, Rheinische Gasmotorenfabrik Mannheim AG um Schriftstücke aus dem Besitz des damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Max Caspar Rose von der Gründung der Aktiengesellschaft im Jahre 1899 bis zu seinem Rücktritt als Vorsitzender des Aufsichtsrats 1908.

Mit Max Caspar Rose und Friedrich Wilhelm Eßlinger fand Carl Benz 1883 die für seine Geschäftsidee geeigneten Partner und konnte sich mit voller Kraft seinen Erfindungen widmen. Mit ihnen zusammen gründete er am 1. Oktober 1883 die Firma ,,Benz & Co., Rheinische Gasmotorenfabrik Mannheim" als offene Handelsgesellschaft. Am 8. Mai 1899 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Diese trug fortan den Namen ,,Benz & Cie, Rheinische Gasmotorenfabrik AG Mannheim". Dem wirtschaftlichen Erfolg der Firma folgte nach der Jahrhundertwende die Krise. Zwischen 1900 und 1902 geht der Absatz der Mannheimer deutlich zurück, 1903 /04 machte die Firma hohe Verluste. Zu lange hatte es die Benz & Cie versäumt, auf den sich wandelnden Automarkt zu reagieren, und dabei technisch nicht marktreife Konstruktionen angeboten, die zu Reklamationen führten. Die schlechte Geschäftslage führte rasch zu Auseinandersetzungen um die künftige Modell- und Firmenpolitik, die sich in den Unterlagen und vertraulichen Protokollen des Aufsichtsrats widerspiegeln.

Am 21. April 1903 verließ Carl Benz verärgert den Vorstand von Benz & Cie und zog sich nach Ladenburg zurück. Jedoch nahm er ab 1904 als Aufsichtsrat auch wieder am Geschehen bei Benz & Cie in Mannheim teil, wobei sich u. a. ein Schreiben von ihm in den Unterlagen findet, das ein bezeichnendes Licht auf die Konkurrenz zu Daimler wirft. Benz berichtete Rose am 21. August 1904, dass der Dresdner Verkaufsvertreter zu Daimler gewechselt sei, der schon früher einmal hinter unserm Rücken ein anderes Fabrikat verkaufte. Und der Vater des Automobils führte weiter aus: Und sehe ich die Sache nicht so schlimm an. Nachtheiliger für uns sind die immer noch zur Reparatur kommenden Wagen, die die laufende Fabrikation wieder aufhalten. Erst wenn wir mit den Untergestellen der bereits gelieferten Wagen ganz in Ordnung sind, können wir wieder ans Verdienen denken. Zusammen mit seinen Söhnen gründete Carl Benz 1906 eine neue Automobilfirma unter der Bezeichnung ,,C. Benz Söhne, Ladenburg", die 1912 in den Alleinbesitz seiner Söhne Eugen und Richard überging.

Die übergebenen Unterlagen geben somit tiefe Einblicke in einen ausgesprochen spannenden Teil einer bedeutenden Mannheimer Firmengeschichte. Besonders die Person des 1849 geborenen, aus Pommern stammenden Max Rose verdient größere Aufmerksamkeit. Diese jüdische Unternehmerpersönlichkeit scheint auch in der Krise stets versucht zu haben, die Benz & Cie zu erhalten, und war Carl Benz wohl zeit seines Lebens freundschaftlich verbunden. Nachfahren aus seiner Familie wurden später Opfer der NS-Verfolgung. Frau Eicher, die aus der Familie Eßlinger stammt, übergab unter anderem ein Bilanzbuch der eigenen Firma von Max Rose. Dieser trat auch Friedrich Wilhelm Eßlinger bei. Schließlich übergab Frau Eicher noch weitere persönliche Papiere aus der Familie Eßlinger. Die Unterlagen werden als Nachlass Eßlinger-Rose im Stadtarchiv näher erschlossen und geben interessante Einblicke in die Stadt- und Wirtschaftsgeschichte Mannheims am Beginn des 20. Jahrhunderts.

Kontakt:
Stadtarchiv Mannheim - Institut für Stadtgeschichte
Dr. Ulrich Nieß
Collini-Center
68161 Mannheim
Tel.: 0621 / 293 - 7027
Fax: 0621 / 293 - 7476
ulrich.niess@mannheim.de

Quelle: Pressemitteilung Stadtarchiv Mannheim – ISG, 28.6.2007; Pressemeldung Stadt Mannheim, 29.6.2007

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28.6.07

IHK-Fotoarchiv für Gelsenkirchener Stadtgeschichte

"Wir sind froh, dass wir diesen dokumentarischen Schatz über die letzten 25 Jahre bringen konnten. Und jetzt wissen wir ihn in guten Händen!" So wertet Dr. Manfred Scholle, Gelsenkirchener Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen (IHK), die formelle Übergabe des Kurt-Müller-Fotoarchivs an das Gelsenkirchener Institut für Stadtgeschichte. Oberbürgermeister Frank Baranowski und Leitender IHK-Geschäftsführer Peter Schnepper unterzeichneten am 18.6.2007 im Wissenschaftspark einen entsprechenden "Depositalvertrag". Damit liegt die auf nur schätzbaren über 100.000 Negativen und 1.000 Fotos im Bild festgehaltene Dokumentation der Gelsenkirchener Nachkriegsgeschichte jetzt in der Obhut des Instituts.

Oberbürgermeister Frank Baranowski: "Ich weiß, dass die Negative und Fotos beim Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen in sehr guten Händen sind. Ich bin gespannt, welche historische Kostbarkeiten jetzt noch gefunden werden. In jedem Fall ist die Sammlung eine Bereicherung für das Stadtarchiv."

Rückblick: Kurt Müller, Jahrgang 1907, war eine altgelsenkirchener Institution. Nach dem Kriege, in dem er begonnen hatte, heimlich Bilder aufzunehmen, arbeitete der Sohn eines Industriefotografen als selbständiger Fotograf für zwei Lokalredaktionen, der Ruhr Nachrichten und der Westfälischen Rundschau. So wurde er als jahrelanger Beobachter der heimischen Szene bekannt. Von 1947 bis 1980 hat er in fast einmaliger Kontinuität die Nachkriegsgeschichte der Stadt durch das Objektiv beobachtet. Von der Trümmerzeit an über erste Ratssitzungen bis hin zur städtebaulichen Entwicklung hat er den gesamten Wiederaufbau abgelichtet. Unter dem Material befinden sich sämtliche Premieren des Musiktheaters oder alle Besuche der damaligen Politprominenz. Die Wirtschaft der Stadt ist u. a. durch die Demontage, den Aufbau, Betriebsansiedlungen und -stilllegungen, Grubenunglücke und durch zahlreiche Firmenjubiläen vertreten. Ganz besonders am Herzen lagen ihm seine Sportaufnahmen.

Aus Altersgründen wollte Kurt Müller sein Fotofilmarchiv 1982 in andere Hände geben. Es waren die Wirtschaftsjunioren bei der IHK in Münster, die hier eine praktische Gelegenheit sahen, zum Nutzen einer Stadt und darüber hinaus einen beispielhaften Beleg einer Nachkriegsgeschichte zu sichern. Sie erwarben das Material und übergaben es an die IHK am Bueraner Rathausplatz, die damals noch "Vestische Gruppe der IHK Münster" hieß. "Überbringer" damals war Hermann Grewer aus Gelsenkirchen, heute wie Dr. Scholle Vizepräsident der IHK Nord Westfalen. Er war damals Landesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren, die sich mit diesem Geschenk für die Unterstützung bei der Ausrichtung einer Bundeskonferenz in Münster bedankten.

Jetzt aber ist auch Peter Schnepper froh, im Institut für Stadtgeschichte Profis im Umgang mit solchen Archiven gefunden zu haben: "Als IHK waren und sind wir mit einer Aufbereitung des Archivs überfordert. Wir konnten es auch nur sporadisch zugänglich machen, etwa für Heimatforscher oder aus Anlass der letzten Fussballweltmeisterschaft". So übergab Schnepper als letzte Negativstreifen die Aufnahmen von Kurt Müller anlässlich der WM 1974 in der Stadt. Diese hatte der Künstler Marcus Kiel auf seine Art auf Stahl reproduziert und sie waren im Mai letzten Jahres im Industrieclub Friedrich Grillo ausgestellt worden.

"Außerdem fehlt uns ein Kühlraum", so Schnepper weiter. Der aber sei dringend nötig, weil aufgrund ihrer damaligen chemischen Zusammensetzung bei den ältesten Negativen bereits ein Auflösungsprozess eingesetzt hatte. Den kann nur Kühle stoppen. Darüber hinaus handele es sich um Negative. Schnepper: "Bei der Masse von Aufnahmen hätten bis vor kurzem allein schon einfache Kontaktabzüge jeden Kostenrahmen gesprengt. Heute mag die digitale Einscantechnik helfen".

"Doch auch jetzt noch lässt Sysiphos grüßen", sagt Institutsleiter Dr. Jürgen Priamus. Denn als einziges Zuordnungshilfe habe Kurt Müller lediglich einige Schulbuchkladden mit handschriftlichen Notizen hinterlassen. Deren Bedeutung erschließe sich in der Regel bestenfalls nur durch einzelnes Anschauen. "Wir werden noch Jahre benötigen, bis das Archiv tatsächlich allgemein leicht zugänglich ist", befürchtet er.

Kontakt:
Institut für Stadtgeschichte
Munscheidstraße 14 (Wissenschaftspark)
45886 Gelsenkirchen
Telefon: +49 (0)209/169-8551
Telefax: +49 (0)209/169-8553
isg@gelsenkirchen.de

Quelle: IHK Nord Westfalen, Pressemitteilung, 18.6.2007

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25.6.07

IHK Köln schafft neuen Geschäftsbereich »Standortpolitik, Verkehr und Wissensmanagement«

Die Industrie- und Handelskammer zu Köln (IHK Köln) bündelt ab 1. Juli 2007 die Verantwortlichkeit für die Themen Stadtentwicklung und Standortpolitik. Der neue Geschäftsbereich „Standortpolitik, Verkehr, Wissensmanagement“ soll die politische Interessenvertretung gegenüber der Stadt Köln stärken. Damit will die IHK Köln die Anliegen der Wirtschaft noch effektiver in der kommunalen Politik verankern.

Geschäftsführer des neuen Geschäftsbereichs wird Dr. Ulrich S. Soénius. Der neue Geschäftsbereich wird die Bereiche Planung und Stadtentwicklung, Verkehr sowie das Service-Center und die Wirtschaftsbibliothek umfassen. Soénius (44) ist seit 2000 Mitglied der IHK-Geschäftsführung und Direktor sowie Vorstandsmitglied der Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv zu Köln (RWWA). Diese Funktionen wird er auch zukünftig wahrnehmen.

Das RWWA ist das älteste regionale Wirtschaftsarchiv. Es wurde bereits 1906 gegründet. Das Archiv ist Sammel- und Forschungsstätte zur rheinisch-westfälischen Wirtschaftsgeschichte. Es lagert über 300 historische Aktenbestände aus Kammern, Unternehmen und Verbänden sowie Spezialdokumentationen. Zugleich ist das RWWA eine Spezialbibliothek zur regionalen Wirtschafts- und Sozialgeschichte, es hat ebenfalls einen umfangreichen Bestand an deutschen Firmenfestschriften (getragen wird es von der Selbstverwaltungsorganisation der gewerblichen Wirtschaft des Rheinlands, insbesondere der IHK Köln).

Kontakt:
Dr. Ulrich S. Soénius
Tel. 0221 1640-800
Fax 0221 1640-829
ulrich.soenius@koeln.ihk.de

Quelle: IHK Köln, Pressemitteilung, 22.6.2007

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